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Sommeraktion

Ferienspiele im Büchercamp (Spiel 6)

In diesem Sommer möchten wir gemeinsam mit euch spielen, rätseln, kreativ werden – und natürlich wird sich alles um unser liebstes Hobby, das Lesen, drehen.

→ Die bereits abgeschlossenen Spiele unseres Büchercamps findet ihr hier (Spiel 1 und 2),hier (Spiel 3), hier (Spiel 4) und hier (Spiel 5).

In Runde Nr. 6 spielen wir Bücher-Bingo! Anders als beim Original gilt es bei uns jede Menge Aufgaben mit literarischem Bezug zu lösen.

So geht’s: Für jede Challenge, die ihr beendet habt, könnt ihr das entsprechende Kästchen auf eurer Bingokarte durchstreichen. Es wird sich bei jeder Aufgabe darum drehen, sich kreativ zu betätigen oder jemandem eine Freude zu machen. Eure Ergebnisse könnt ihr nach und nach in Form von Texten und angehängten Fotos in den Kommentaren dokumentieren und mit den Mitspielern teilen. Wie ihr am angeschlossenen Gewinnspiel teilnehmen könnt, erfahrt ihr ganz unten. 

Lass mich zurück: Setze ein gebrauchtes, gut erhaltenes Buch für einen glücklichen, unbekannten Finder in deiner Umgebung aus. Bei unbeständigen Wetter empfehlen sich Orte wie Zugabteile, Bushaltestellen oder öffentliche Treppenhäuser. Lege einen kleinen Zettel dazu, auf dem „zu verschenken“ steht und mache ein Foto von dem ausgesetzten Buch.

Liebesgrüße: Schreibe eine Postkarte und verschicke sie an jemanden aus deinem Umfeld, gerne auch innerhalb unserer Community. Bitte geht sorgfältig mit euren Adressdaten um und achtet darauf, dass die Anschrift des Empfängers/Absenders nicht zu erkennen ist, wenn ihr ein Foto der verschickten oder erhaltenen Karte im Kommentarbereich postet. Falls euch im Moment niemand einfällt, dem ihr schreiben könntet: Hier die öffentliche Anschrift einer Redaktion, die sich immer über Post freut. 

Mayersche Buchhandlung 
Redaktion „Was liest Du?“
Matthiashofstraße 28-30
52064 Aachen

Der Anfang von etwas Neuem: Gehe in einer Buchhandlung oder im Bücherzimmer eines Freundes an das erste Regal, welches du siehst, und nimm dir das vierte Buch in der dritten Reihe von oben heraus. Lese die erste Seite. Hat dich das Gelesene angesprochen?

Kurz und knackig: Trage kommentarlos und ohne Erklärung ein Haiku vor. Du kannst dir selbst eines ausdenken oder ein bekanntes wie z.B. dieses nehmen: „Keine Worte für das Licht, das mich streifte“ (Michael Denhoff). Wie haben die Anwesenden auf deinen Einschub reagiert?

Künstlerische Ader: Zeichne mit Paint oder einem ähnlichen Programm das Cover deiner aktuellen Lektüre nach (lasse den Titel und Namen des Autors außen vor). Mache einen Screenshot und poste diesen in den Kommentaren. Erraten die anderen Spieler, um welchen Titel es sich handelt?

Bitte weitersagen: Erzähle einem Bekannten von einem Buch, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. Ergänzend kannst du auch uns im Büchercamp von deinem Geheimtipp berichten.  

Das klingt gut: Lies jemanden etwas vor. Das können ein paar Seiten aus deinem Lieblingsbuch sein, ein Gedicht, das Tagesmenü in der Kantine oder ein Artikel aus einer Zeitung oder Zeitschrift. Wirkt das geschriebene Wort auf dich anders, wenn du es laut liest?

Einfach mal so: Schenke einem Freund, Familienmitglied oder Arbeitskollegen spontan ein gebrauchtes oder neu gekauftes Buch, welches du selbst schon gelesen und für gut befunden hast. Berichte von der Reaktion des Beschenkten.

Das schaut ... interessant aus: Es gibt ein paar Accessoires, die auf keinem Buchbild bei Instagram fehlen dürfen wie zum Beispiel die obligatorische Kaffe- oder Teetasse neben dem abgelichteten Roman. Mache ein Anti-Instagrambild und teile es mit uns. Setze dafür ein Buch besonders unvorteilhaft in Szene – z.B. neben einer leeren Bananenschale. 

Zwischen den Seiten lesen: Schreibe eine kleine, nette Botschaft auf einen Zettel und verstecke sie heimlich zwischen den Seiten eines fremden Buches. Das kann z.B. das Buch eines Freundes oder Familienmitglieds sein, aber auch Titel in Bücherschränken etc. eignen sich gut als Versteck.

Zeit fürs Bett: Schreibe eine kurze Gute-Nacht-Geschichte und teile sie mit uns.

Zurück in die Vergangenheit: Lies noch einmal ein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit. Hat die Geschichte immer noch eine positive Wirkung auf dich?

Zehn zahme Ziegen: Erfinde einen Zungenbrecher mit literarischem Bezug, indem du z.B. Harry Potter darin vorkommen lässt. Poste den Zungenbrecher im Kommentarfeld.

Habt euch wieder lieb: Versöhne einen literarischen Protagonisten und seinen Antagonisten in einem kurzen, geschriebenen Dialog. Entschuldigt sich etwa der Geist Sarumans endlich bei Gandalf für all seine schrecklichen Taten? Teile den Dialog per Kommentar.

Wie war dein Tag: Fasse deine Erlebnisse am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag jeweils in einem fiktiven Buchtitel zusammen und mache daraus eine dreibändige Reihe. Poste uns den Reihennamen und die drei Untertitel per Kommentar.

Geht’s da noch weiter? Verschmelze mit einem Buchcover und lasse ein Foto davon aufnehmen. Jede Menge Beispiele findest du auf dem Instagram-Kanal der Buchhandlung Mollat in Bordeaux. Ihr könnt das Thema frei interpretieren und zum Beispiel auch Gegenstände, Landschaften oder Haustiere mit Buchcovern verschmelzen lassen. Wir sind gespannt auf eure Werke!

 Gewinnspiel

All diejenigen, die mindestens eine diagonale, horizontale oder vertikale Reihe bis zum 14.08. komplett gelöst haben, rufen Bingo und nehmen am Gewinnspiel teil. Diejenigen, die alle sechzehn Aufgaben lösen, kommen außerdem in den Lostopf für einen Sonderpreis. Wir wünschen euch viel Glück!

Kommentare

Seiten

MissGoWest kommentierte am 10. August 2019 um 10:39

Danke! :)

MissGoWest kommentierte am 10. August 2019 um 10:38

Witzigerweise haben Lauren und ich einen ähnlichen Haaransatz, so dass ich nichts extra frisieren musste. :) Und, ja, ich habe nun mal grüne Augen -- und das finde ich auch ganz okay. :)

Petzi_Super_Maus kommentierte am 10. August 2019 um 11:27

Die grünen Augen sind toll!!

MissGoWest kommentierte am 10. August 2019 um 11:53

:) :) :)

Tine kommentierte am 12. August 2019 um 16:30

Das passt so gut :)

MissGoWest kommentierte am 13. August 2019 um 19:00

Danke! :)

lizlemon fantasierte am 09. August 2019 um 22:18

Kurz und knackig

Meine Mitbewohner durften sich gerade dieses Haiku anhören, das Google zum Thema Abend ausgespuckt hat:

Sonnenuntergang.
Die leuchtenden Gesichter
verblassen wieder.

Sie haben mich etwas komisch angeguckt und es kam ein leicht verwirrtes "Okay...?" Ich glaube, wenn man nicht weiß, dass es sich um ein Haiku handelt, kommt man auch nicht darauf - ist einfach zu kurz und eben ohne Zusammenhang vorgetragen. Aber witzige Idee. Habe dann aufgelöst, warum ich das gemacht habe. ;)

 

Bitte weitersagen

Ich empfehle euch eines meiner absoluten Lieblingsbücher: "Die große Welt" von Colum McCann. Schon etwas älter, aber auch beim zweiten Lesen hat es mich vor kurzem wieder sehr berührt.

 

Das klingt gut

Ich habe mir selbst ein paar Seiten aus meiner aktuellen Lektüre laut vorgelesen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass ich langsamer, aber auch etwas bewusster lese. Betonung und Ausdruck spielen ja beim Stilllesen keine Rolle. Mir ist aufgefallen, dass ich schon seeeehr lange nicht mehr laut gelesen habe. Gab einfach keinen Grund und das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern. :)

 

Liebesgrüße

Dieser kleine Blumengruß an eine Freundin geht morgen zur Post:

lizlemon kommentierte am 09. August 2019 um 22:32

Zwischen den Seiten lesen

Meine Mitbewohnerin sitzt gerade an einer Hausarbeit. Ich hoffe, diese kleine Botschaft motiviert sie zum Ende hin noch mal richtig. ;)

wandagreen kommentierte am 09. August 2019 um 22:39

Wow! Du bist ne ganz tolle WGlerin!!

lizlemon kommentierte am 09. August 2019 um 23:01

Wir sind keine Zweck-WG, daher gibt es bei uns ganz viel Liebe und Gin Tonics. ;)

lizlemon kommentierte am 09. August 2019 um 23:02

...und damit BINGO!

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. August 2019 um 23:27

Künstlerische Ader

Mann ist das schwer mit den Fingern auf dem Tablet zu malen

Petzi_Super_Maus kommentierte am 10. August 2019 um 00:03

haha ich weiß es, ich weiß es ;)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 00:05

Du darfst es auch mit Spoilerfunktion hinschreiben

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 10. August 2019 um 00:14

Naja, ist ja irgendwie 'schummeln', weil wir es ja gemeinsam in der LR lesen ;)

"Mein Herz so schwarz" von Jenny Blackhurst

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 14:27

Es ist ja nicht so, als ob das echte  Cover nicht überall rum kreucht und  fleucht. Sogar bei Wdl Insta

Petzi_Super_Maus kommentierte am 10. August 2019 um 21:14

Stimmt, dort hab ich es auch gesehen..

Ich beginne jetzt übrigens damit. Hatte mich doch für "aktuelles Buch fertig lesen" entschieden ;)

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BücherwurmNZ kommentierte am 12. August 2019 um 21:30

Eindeutig Mein Herz so schwarz von Jenny Blackhurst. Habe ich vor kurzem erst gelesen.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. August 2019 um 23:31

Lass mich zurück

Ich habe das Buch in der Linie 66 in Bonn freigelassen

Bingo

lesesafari kommentierte am 10. August 2019 um 16:15

was für ne botschaft in einer straßenbahn. das könnte auch ein anti-insta sein. ;DDD

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 18:38

Könnte es :D

Es war halt eins aus dem Rucksack, das ich eigentlich in einem Bücherschrank stellen wollte und von dem ich denke das es einer haben wollen könnte. Vielleicht von jemandem der den Film gesehen hat. Zunächst hat sich keiner auf den Platz gesetzt ( hab es kurz davor doch auf dein Sitz in die Ecke gelegt, da Tochter meinte " da fällt es runter") , später als ich ausgestiegen bin stand da ein Riesen Backpacker Rucksatz, ich nehme an er hat ihn nicht aufs Buch gestellt.

Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 09:28

Lass mich zurück!

Das Buch von Kevin Hearne habe ich im Park auf der Hunderunde zurück gelassen und war 15 Minuten später schon weg, den Fitzek hab ich im Hallenbad an der Kasse zurück gelassen.

Doppelbingo (1,2,3,4 und 1,5, 9, 13)

Den Rest werde ich im Laufe des Wochenendes erledigen.

 

Susi kommentierte am 10. August 2019 um 11:25

Zurück in die Vergangenheit.
Etwas schwierig. Da ich keins der Bücher zu Verfügung habe. Aber bis vor kurzem habe ich meinem Kind meine geliebten Kinderbücher vorgelesen. Einige hatten immer noch den gleichen Zauber. Bei anderen fand ich das Vorlesen viel holpriger, gerade bei Astrid Lindgren oder Mark Twain. Ich war aber oft enttäuscht, dass der Zauber sich meinem Kind nicht erschlossen hat und sie nicht so begeistert war wie ich. Ich habe manche Bücher immer wieder gelesen. Kalle Blomquist bestimmt 8 mal. Mein Kind will nichts nochmal lesen oder vorgelesen bekommen.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 13:13

Das klingt gut

Ich habe mir einen Zeitungsartikel aus der aktuelle Ausgabe der Zeit ausgesucht. Es handelt von der Urlaubslektüre Angela Merkels." Der Tyrann"von Stephen Greenblatt. Es geht um einen. Vergleich Shakespeare's Schurken Tyrannen und Donald Trump auf der einen Seite und um die alternde Elisabeth I. ohne Nachfolge .

Es war ein interessanter Artikel, den ich mir vorher zum Glück einmal für mich durchgelesen habe.Ich hätte sonst beim laut Vorlesen nichts vom Inhalt verstanden/ behalten.

Ich bin  beim Vorlesen so beschäftigt mit dem richtigem Betonen und flüssigem Lesen, dass  ich den Inhalt nicht mehr vollständig verarbeite.

Wenn ich es für mich lese, lese ich mir es in meinem Kopf vor, ich höre meine Stimme dann meinem Kopf.So lese ich für mich vor und kann mich konzentrieren, wohingegen ich laut, wirklich nur für andere vorlese.

Es klingt gut, mehr aber nicht.

lizlemon kommentierte am 10. August 2019 um 14:58

Danke für den Artikel, sehr interessant!

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 13:54

Liebesgrüße

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 14:00

Der Anfang von etwas Neuem: Das hat mich zu "Die 27. Stadt" von Jonathan Franzen geführt - die erste Seite klingt vielversprechend und ich werde mir das Buch mal ausleihen.

Kurz und knackig: Irritiert trifft es am besten, wortwörtlich "Und was willst du mir jetzt damit sagen?" - aber man sollte es ja nicht erklären ;)

Bitte weitersagen: Ich habe einem Bekannten per WhatsApp "Vox" von Christina Dalcher empfohlen - kein richtiger Geheimtipp, aber er mag Dystopien und das Buch hat viel Aufmerksamkeit verdient.

Das klingt gut: Ich habe aus einer Artikelbeschreibung bei eBay vorgelesen - das offensichtlich per Computer übersetzte Deutsch hört sich dann noch viel schlechter und alberner an :D

Zurück in die Vergangenheit: Ich habe Janoschs "Oh, wie schön ist Panama" gelesen und mag die Geschichte und vor allem das Ende noch immer.

Zehn zahme Ziegen: Lieselotte liest am liebsten Lotte und Liese leise etwas vor.

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 13:54

Künstlerische Ader

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 15:26

Das Paket von Fitzek?

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Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 19:47

Nein. Es ist eine englische Ausgabe eines anderen Buchs. Aber das Paketband stimmt.

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 13:56

Das schaut … interessant aus

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 13:57

Geht's da noch weiter?

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 14:31

Sieht interessant aus

Und der Vogelgott verfolgt und beschäftigt uns immer noch ; ) : )

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 14:43

Das sind sogar Federn vom Vogelgott :D

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 14:17

Zeit fürs Bett: Es war einmal ein kleines Lamm, das nicht einschlafen konnte, obwohl es schon ganz lange in seinem Strohbett lag und mit reichlich Stroh zugedeckt war. Also stupste es seine Mama an, die neben ihm lag: "Ich kann heute gar nicht schlafen, dabei bin ich sooo müde." "Ich weiß etwas, was bestimmt hilft," sagte Mama Schaf. "Wenn du nicht schlafen kannst, dann stell dir einen Zaun vor, wie von unserer Weide, und ganz viele Bauern, die darüber hüpfen müssen. Zähl sie alle, auch die, die sich ein bisschen ungeschickt anstellen." Also schloss das kleine Lamm die Augen und zählte Menschen, bis es ganz bald eingeschlafen war. 

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 14:34

Sehr originelle Idee und eine sehr niedliche Geschichte

Rotschopf kommentierte am 10. August 2019 um 14:43

Dankeschön!

Aline Kappich kommentierte am 10. August 2019 um 14:42

Zeit fürs Bett

Es war einmal ein Schwarzbär, der lebte in einem großen Wald, nicht weit von hier. Der Schwarzbär ärgerte sich schon seit Tagen ohne Grund und einfach so. Nicht einmal mehr schlafen konnte er vor lauter Ärger. Am dritten Tag platzte ihm der Fellkragen. Er schulterte seine Beerenschleuder und stampfte los.

Alsbald begegnete er Kikeri, dem Hahn des Bauern Fridolin, der im Wald einen Sonntagsspaziergang machte. Der Schwarzbär kochte vor Wut, als er ihn erblickte. Er spannte die Zwille, zielte und rief: „Hey, Kikeri, warum kommst du mich nicht besuchen!?" Der Hahn zitterte, plusterte sich auf und krähte: „Ich, ich, ich... ." Der Schwarzbär brummte nun gefährlich tief: „Stattdessen gehst du hier gemütlich spazieren!?" Zisch! Eine Beere schoss in die Baumkrone. Kikeri flatterte und flatterte schnell davon.

Der Schwarzbär stampfte weiter. Da stand plötzlich das Trüffelschweinchen Schnüffi vor ihm. Der Schwarzbär bremste scharf ab. „Warum stehst du mitten im Weg, Schnüffi?", rief er und zielte auf sein linkes Schweineohr. Schnüffi wackelte nervös mit dem Kringelschwänzchen und grunzte: „Aber hier ist doch gar kein Weg!" „Oh doch“, rief der Schwarzbär und drehte sich schnaufend um die eigene Achse, „mein Weg!“ Das Schweinchen kroch schnell ins Unterholz. Es hatte da eh gerade etwas Leckeres gerochen...

Da sah der Schwarzbär das Rabenpaar Ron und Rocky in den Zweigen mit einer kleinen Haselnuss Schnabelball spielen. Der Schwarzbär reckte den Kopf Richtung Himmel und brummte, dass die Zweige wackelten. Fast wäre Rocky vor Schreck heruntergefallen. „Ihr spielt ohne mich Schnabelball?!" Rocky krallte sich nervös am Ast fest. Ron zwitscherte tapfer hinunter: „Aber erinnere dich nur an das letzte Mal, als wir zusammen Schnabelball gespielt haben – ständig sind die Nüsschen in deinem weit geöffneten Maul gelandet, hinunter in deinen Rachen gerutscht und wir mussten erst eine neue Nuss suchen, bevor wir weiter spielen konnten.“ Der Schwarzbär verschwand, ohne sich umzudrehen. „Alles Ausreden" tönte es tief und finster aus dem grünen Blätterwald.

Im weichen Moos fläzte sich die Faultierdame Schlummer. Als der Schwarzbär sie im Unterholz entdeckte, blieb er aufgebracht stehen. Noch so ein unnützer Halunke. Doch eher er zum Maulen ansetzen konnte, flötete Schlummer weich und leise: „Guten Tag, lieber Bär!" Der Schwarzbär lies verdutzt seine Beerenschleuder sinken. „Du musst doch vom Grummeln und Schimpfen und Schießen ganz müde sein.“ Der Schwarzbär tapste unsicher von rechts nach links. Ganz Unrecht hatte sie damit nicht. „Lege dich zu mir!", schlug Schlummer vor und schnarchte fast dabei. Vorsichtig setzte sich der Schwarzbär ins Moos. Er wollte brummen „rück gefälligst ein St...“, da legte die Faultierdame ihm schon ein Ärmchen auf das Bauchfell und flüsterte sanft: „Schlafen ist doch wahrlich toll und das Moos schrecklich gemütlich. Schau mal, wie schön zufrieden und faul ich sein kann!“

Da schaute der Schwarzbär mit geschlossenen Augen und wie von Faultierhand schlief er auf der Moosstelle ein. Er träumte von Kikeri, der sich angewöhnte morgens zwei Stunden später zu krähen und es manchmal ganz vergaß. Von Ron und Rocky, die gemeinsam in der Ferne Schlaflieder zwitscherten. Von Schnüffi, der für alle ein feines Frühstück bereitete. Und natürlich von Schlummer, die mit ihm gemeinsam träumte und seufzte und schnarchte und alle Viere von sich streckte und dann noch einmal lang und breit seufzte und ganz zufrieden mit ihm faul war. Einfach so und ohne Grund.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 15:32

Schnabelball : )

Kennst du so einen Brummbären?

lizlemon kommentierte am 10. August 2019 um 14:44

Geht’s da noch weiter?

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 15:33

Gefällt mir

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 15:18

Zurück in die Vergangenheit 

Ich habe mir das Grimms Märchen " Marienkind" ausgesucht, weil die Geschichte um Ehrlichkeit, Reue und Vergebung und Konsequenzen die man  bei Lügen  oft zu tragen ,mich sehr stark beeindruckte aber auch verzauberte. Es war zwar eine Hörspielkassette , aber das Märchen wurde  eins zu eins vorgelesen und gesprochen.Ich habe mit dem Mädchen(im  späteren Verlauf  Frau) mitgelitten und mitgefiebert.

Auch wenn ich jetzt beim lesen  nicht mehr so verzaubert war, fand ich es noch sehr schön, gerade wenn ich mich dabei an die Gefühle, die ich damals dabei hatte, gut erinnern kann.Das Märchen hat mich doch sehr geprägt.

Cassandra kommentierte am 10. August 2019 um 15:58

Liebesgrüße:
Liebes "Was liest Du? -Team",
ich schicke Euch gerne eine Karte aus Heidelberg.
Kann das Photos am Handy nicht hochladen, mach ich dann nächste Woche.

Sabine Müller kommentierte am 10. August 2019 um 16:03

Der Anfang von etwas Neuem

Im Bücherregal meiner Freundin fiel das Los auf Die Feuerpriesterin - Das Erbe der Runen 2 von Monika Felten. Die erste Seite las sich eigentlich ganz spannend, dennoch werde ich das Buch wohl nicht weiterlesen. Nach der Kostprobe habe ich mir nämlich den Klappentext durchgelesen, der eindeutig auf einen High Fantasy-Roman schließen lässt und das ist einfach nicht mein Genre ...

lesesafari kommentierte am 10. August 2019 um 16:09

weil es sich grad zufällig ergibt:

lizlemon kommentierte am 10. August 2019 um 16:22

hahaha, super :D

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 10. August 2019 um 16:43

Könnte glatt einen Anti Insta Preis bekommen.

Du hast ein Auge fürs häßliche ; )

lesesafari kommentierte am 10. August 2019 um 19:05

welch nettes kompliment! :D

schwadronius fragte am 10. August 2019 um 22:12

Ist das ein Treffpunkt für die etwas anderen Mädchen?

lesesafari kommentierte am 11. August 2019 um 10:22

hm. gute frage. glaub nicht.

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