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Internationaler Kinderbuchtag 2019: Kinderbücher damals und heute

Internationaler Kinderbuchtag 2019

Kinderbücher damals und heute

Heute ist Internationaler Kinderbuchtag! Ein schöner Anlass, um sich einmal den Entstehungsprozess anzuschauen, der letzten Endes auch den Grundstein für unser aller Bücherliebe gelegt hat.

Wie wichtig das Vorlesen für die Entwicklung nicht nur der Lese- und Rechtschreibfähigkeit eines Kindes ist, steht außer Frage. Heiß diskutiert wird aber, wann aus Fürsorge Bevormundung wird und wie viel davon gut für die Heranwachsenden ist. Im 18. Jahrhundert hätte sich diese Frage gar nicht gestellt. Dass Kinder nichts anderes als „kleine Erwachsene“ und als eben solche zu behandeln seien, darüber herrschte Einigkeit. Im Zeitalter der Aufklärung änderte sich die landläufige Meinung und man erkannte, dass Kinder einen anderen Blick auf die Welt haben. Vor allem Rousseaus Werk „Emile oder Über die Erziehung“ (1762) entwarf eine neue Vorstellung von Kind und Kindheit. Die erste Literatur speziell für Kinder entstand. Im Gegensatz zu heutigen Geschichten, die beim Vorlesen unterhalten und Spaß machen sollen, winkten die ersten Kinderbücher jedoch vorwiegend mit dem moralischen Zeigefinger und wurden als Erziehungshilfe genutzt.

Die Epoche der Romantik im 19. Jahrhundert zeichnete ein wiederum neues Bild vom „reinen, unschuldigen Kindsein“, das sein Gegenstück in liebevollen Illustrationen von Fabelwesen und Märchenfiguren in den Kinderbüchern fand. Im Jahr 1844 kam es zum ersten Umbruch und zur Veröffentlichung des bis heute wohl umstrittensten deutschen Kinderbuches: Der hessische Kinderarzt Heinrich Hoffmann wollte seinem Sohn ein Bilderbuch zu Weihnachten schenken, war von der Auswahl jedoch nur mäßig begeistert und schrieb darum kurzerhand selber eines - den „Struwwelpeter“! Zur Freude (oder zum Leidwesen ;))  kleiner Bücherwürmer steht Hoffmanns Werk auch heute noch in beinahe jedem Buchregal.

Mit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam die Freude am Erzählen: Mit der Veröffentlichung von „Tom Sawyer“ durch Mark Twain (1876) erhielt die Kinderliteratur ihren ersten realistischen Helden, der weder satirisch noch moralisierend war. Speziell für Mädchen entwickelte sich die sogenannte „Backfischliteratur“, deren berühmtestes Beispiel „Der Trotzkopf“ von Emmy von Rhodens (1885) ist. Das Lesen als unterhaltender Zeitvertreib hielt Einzug in die Kinderzimmer.

Der frisch geborenen Leidenschaft am Vor- und selber lesen begegnete zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine harsche Zivilisationskritik, die sich bereits in Werken wie „Heidi“ (Johanna Spyris, 1882) und dem „Dschungelbuch“ (Rudyard Kiplings, 1894) angekündigt hatte. Die „Neue Sachlichkeit“ zerlegte die Großstädte in soziale Brennpunkte, in denen Kinder mit Geldsorgen oder Trennungsängsten konfrontiert waren. In Erich Kästner fand die neu entstehende Kinderliteratur einen Vorreiter, von dessen Werken einzig „Emil und die Detektive“ (1928) die Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten überlebte.

Die folgenden Jahrzehnte waren düstere Jahre für Deutschland, die geprägt waren von Krieg und Terror und dem Wunsch nach einer Fluchtmöglichkeit. In den Welten von „Pippi Langstrumpf“ (Astrid Lindgren, 1944), „Die kleine Hexe“ (Otfried Preußler, 1957) und „Oh wie schön ist Panama“ (Janosch, 1978) fand die kindliche Seele Schutz und Trost.

Im Jahr 1980 schaffte es Michael Endes „Unendliche Geschichte“ als erstes Kinderbuch in die Spiegel-Bestsellerliste.

Welche Kinderbuch-Bestseller kennt ihr?

Welches Buch gehört auch ohne Bestseller-Etikett zu euren All-time-Favorites?

Kommentare

Seiten

Furbaby Mom kommentierte am 02. April 2019 um 10:25

Ich lese auch heute noch gerne ab und zu meine Kinderbücher durch.:-) Meine Lieblingswerke darunter sind

"Die rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held

"Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner

und natürlich "Der Trotzkopf" von Emmy von Rhoden.

joy67 kommentierte am 02. April 2019 um 10:49

Oh ja,

das sind auch wirklich tolle Bücher.

wandagreen kommentierte am 02. April 2019 um 20:30

Jemand, der die Rote Zora kennt!!!

lese-esel kommentierte am 02. April 2019 um 22:18

Logo, die rote Zora und ihre neue Bande, so werden wir Freunde genannt....

Ich habe den Film oder auch Serie geliebt. Ein rebellisches Mädchen, das Anführerin einer Bande ist und Jungs hinter ihr - in jeglicher Hinsicht - standen. (*Daunme hoch*)

Lesemama kommentierte am 03. April 2019 um 07:08

Die rote Zora steht heute noch auf der Leseliste für Klasse sechs ...

joy67 kommentierte am 03. April 2019 um 14:48

Na klar, Zora und Branco, meine ewigen Helden.

joy67 kommentierte am 02. April 2019 um 10:51

Zu meinen Lieblingsbüchern zählen u.v.a.

Die Brüder Löwenherz ( Astrid Lindgren )

Krabat ( Ottfried Preußler )

Die Vorstadtkrokodile ( Max von der Grün )

 

Gittenen kommentierte am 02. April 2019 um 12:31

Ich liebe Die Brüder Löwenherz, ich habe als Kind die Verfilmung gesehen, der Film war einer meiner Lieblingsfilme. Da Buch habe ich jedoch erst als Erwachsene gelesen

lese-esel kommentierte am 02. April 2019 um 21:12

Ach, ja, die Brüder Löwenherz, ein toller Film. Und der kleine Krümel, der so krank war...... Und dann brennt das Haus.

Der Film war sooo traurig und ging mir echt zu Herzen!

joy67 kommentierte am 03. April 2019 um 14:51

Ich hab den Film meinen Kindern vorgespielt. Anfangs haben sie sich kaputt gelacht wegen der Musik und der Technik. Als das Ungeheuer kam haben sie die Animation belächelt. Aber am Ende waren sie doch der Geschichte wegen sehr berührt.

Gittenen kommentierte am 02. April 2019 um 12:35

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Sommernixe kommentierte am 02. April 2019 um 12:04

Danke für den schönen und informativen Post :)

Also zu meinen liebsten Kinderbüchern gehören Die wilden Hühner, Momo und Matilda, in denen ich auch heute noch gerne ab und zu mal blättere und lese.

westeraccum kommentierte am 02. April 2019 um 12:34

Natürlich Tom Sawyer und Heidi, aber auch alles von Astrid Lindgren und ich würde auch Winnetou dazu zählen, denn die Karl-May-Bücher haben mich als Kind zu einer echten Leseratte gemacht.

mesu kommentierte am 02. April 2019 um 12:51

Bei mir waren es Pippi Langstrumpf und 5 Freunde. Tolle Bücher die man heute noch lesen kann, wie ich finde.:-)

anna1965 kommentierte am 02. April 2019 um 13:20

Meine Kindheit ist schon etwas länger her, aber ich kann mich noch daran erinnern, das ich "Räuber Hotzenplotz" und "Die Kinder von Büllerbü" hatte.

Heute stöbere ich sehr gerne durch die Kleinkinderbuchabteilungen. Die sind immer so schön illustriert.

Langeweile kommentierte am 02. April 2019 um 14:15

 

Ich habe in meiner Kindheit die Bücher der „Pucki Reihe gelesen,ebenso wie Heidi und Trozkopf.Später kamen dann die Bücher von Enid Blyton  dazu. Die gesamte Abenteuerreihe habe ich förmlich verschlungen. Was habe ich die Kinder um ihre spannenden Ferien beneidet, Sie haben ständig irgendwelche Abenteuer erlebt, meine Ferien waren demgegenüber richtig langweilig. 

Ich glaube, damals ist der Grundstein gelegt wurden, sich per Buch in fremde Welten hineinzuträumen, was mir auch heute noch sehr gut gelingt. 

 

Lesemama kommentierte am 03. April 2019 um 07:23

Mit Heidi, Pucki und Trotzkopf konnte ich als Kind nichts anfangen.
Ich war ganz wild auf Hanni und Nanni und mein absolutes Favorit war Bille und Zottel

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 08:51

Hanni und Nanni und Bille&Zottel habe ich auch gerne gelesen. Und überhaupt sämtiche Pferdegeschichten ;) Hab noch eine große Kiste mit diesen Büchern am Dachboden - leider alles alte Rechtschreibung :(

Yesariel kommentierte am 02. April 2019 um 15:51

Oh, ich muß zugeben, das ich den "Struwelpeter" und die "Struwelliese" geliebt habe als Kind. Dazu kamen dann noch die Märchen von den Brüdern Grimm und von Anderson.
Danach kam dann "Der kleine Vampir", "Das kleine Gespenst", so wie "TKKG" und "Die drei Fragezeichen" dazu.

Mit Astrid Lindgren oder Erich Kästner konnte ich nie viel anfangen.

lese-esel kommentierte am 02. April 2019 um 22:22

Struwelpeter hat mich fasziniert, vor allem auch "Pauline war allein zu Haus...." und der "fliegende Robert". Beim 'Suppemkaspar' hatte ich so meine Zweifel, dass er nach so wenigen Tagen fast nichts mehr war......

Gerne gelesen oder vielmehr gehört habe ich "Max und Moritz".....

Yesariel kommentierte am 03. April 2019 um 10:55

So ging es mir auchmit dem Struwelpeter.
Auch Hans guck in die Luft fand ich immer super lustig.

Stimmt, Max und Moritz hatte ich vergessen. Das Buch hatten wir auch und ich habe es immer und immer wieder gelesen. Aber das ist auch irgendwie logisch, schließlich ist die Max und Moritz Mühle hier fast um die Ecke, so wie auch das Museeum dazu. Das gehört hier einfach in die Haushalte ;)

Alsterschwan kommentierte am 03. April 2019 um 00:09

Mit dem "Struwwelpeter" konnte ich gar nichts anfangen, ja. ich hatte sogar Angst vor dem Buch...

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 08:52

Angst hatte ich davor nicht, aber es ist schon ein gruseliges Buch.Meine Tochter hat sich bis heute geweigert (und sie ist schon 9), das zu lesen bzw. vorgelesen bekommen...

lese-esel kommentierte am 03. April 2019 um 10:00

Oh, mich hat das Unheimliche so fasziniert! Und ich weiß, dass eine Kindergärtnerin auch mal mit so einer Schere vor uns gestanden ist und irgenwie meinte, dass wir aufpassen sollten / ordentlich sein müssen, sonst erginge es uns so wie dem Struwelpeter...... (*bohh* - die frühere pädagogische Vorgehensweise.....)

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 10:08

Ich hatte zum Glück immer liebe Kindergärtnerinnen! ;)
Einmal hatten wir eine Ordensschwester, die hatte einen Wellensittich, den durften wir immer abwechselnd füttern :)

lese-esel kommentierte am 03. April 2019 um 11:51

Petzi_Maus, nett.....

(Ach, meine Kindergärtnerin wollte auch nicht, dass ich mit den Jungs spiele.....)

In der fünften Klasse war ich auf einer Mädchenschule, Ursulinerinnen. Da hatte auch so eine ganz, ganz liebe kleine Schwester sogar eine Voliere mit vielen Vögeln. Da konnte ich lange vor stehen und mir die Piepmätze anschauen. Die Schwester war ein Seele von Mensch :-)

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 12:09

Hm, das haben (alte) Ordensschwestern wohl so an sich.

Im Zuge der Erstkommunion-Vorbereitung haben wir das Altersheim für Ordensschwestern besucht, das in unsrem Ort ist. Alle total lieb und nett und haben sich sooo über den Kinder-Besuch gefreut! Vorallem die Älteste, die war 101 :)

lesesafari kommentierte am 03. April 2019 um 22:05

;D Die hat ihren Wellensittich mitgebracht??
Und er lies sich füttern!! ;D

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 22:11

Ja, im Käfig natürlich ;)

Und wir durften die Futterschüssel auffüllen.

Liesgern kommentierte am 02. April 2019 um 16:32

Ich mag total gerne das Buch "Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab?"
Es ist so herzerwärmend und vermittelt solch eine tiefe Botschaft.

Lesemama kommentierte am 03. April 2019 um 07:21

Bis zum Mond und wieder zurück ...

Ein wunderschön illustriertes Buch. Wir haben es lange als Gute Nacht Geschichte gelesen (8

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 08:52

Ja, ein tolles Buch für Kleinkinder. Das hatte ich meiner Tochter auch vorgelesen.

florinda kommentierte am 02. April 2019 um 17:05

Welche Kinderbuch-Bestseller kennt ihr?

Etwas von den Wurzelkindern (Olfers)

Biene Maja (Bonsels)

Häschenschule & Waldi

Struwwelpeter & -liese

Grimms, Andersens, Bechsteins & Hauffs Märchen

nahezu alle Kästnerbücher

Ponyglück bei Lise Gast & Fortsetzungen

Tom Sawyers & Huckleberry Finns Abenteuer

Vierbeinige Gäste u. a. von Enid Blyton

Stormy u. a. von Marguerite Henry

Aber dann kam der Sommer u. a. von Berte Bratt

Carmen auf der Ponyfarm u. a. von Sheila Chapman

Mümmelmann u. a. von Hermann Löns

Pole Poppenspäler u. a. von Theodor Storm

Heidi I und II von Johanna Spyri

Pferdebücher/serien wie Bento, Black Beauty, Blitz, Fury, Flicka, Seabiscuit, Tam, Querkopf

Internatsgeschichten wie Dolly, Hanni & Nanni, Trotzkopf

Familienserien wie Goldköpfchen, Nesthäkchen, Gisel & Ursel, Die Sturmhofkinder

Lügen haben kurze Beine/Elli schwindelt chinesisch

Austauschmädel Monika

Renate lernt fliegen 

Zäpfel Kerns Abenteuer von Otto Julius Bierbaum

Der kleine Lord von F. H. Burnett

Robinson Crusoe von Daniel Defoe

Gullivers Reisen von Jonathan Swift

Nils Holgerson von Selma Lagerlöff

Die kleine Hexe u. a. von O. Preußler

Dschungelbuch u. a. von R. Kipling

Sigismund Rüstig u. a. von John Marryat

Jack, die Bärenklaue v. M. v. Krusow

Cochise u. a. von Elliott Arnold

Das Lagerkind u. a. von Charlotte Niese

Div von Jules Verne, Dumas Vater & Sohn, J. F. Cooper, Karl May, F. Gerstäcker etc., Tolkien, C. S. Lewis, A. Lindgren, L. M. Montgomery, Lois Lowry, JKR

Welches Buch gehört auch ohne Bestseller-Etikett zu euren All-time-Favorites?

Mein Herz gehört den Pferden (Michael Molander)

Ulf, der Grenzlandjunge (J. H. Riem)

 

 

Brocéliande kommentierte am 02. April 2019 um 18:25

Zu meinen Favoriten zähl(t)en

"Die wunderbare Reise der kleinen Dott" (in der Jugendbuchauswahlliste - damals ;)

"Märchen aus 1001 Nacht"

"Die drei ???" (Grundsteinlegung für mein Krimigusto ;))

"Hanni und Nanni"

viele Astrid Lindgren Bücher (ausser Pippi Langstrumpf) - und ganz viele Märchenbücher!

Kochbuch-Junkie kommentierte am 02. April 2019 um 20:16

Bei mir ist es in erster Linie "Die unendliche Geschichte".
Sonst Astrid Lindgren, Hanni und Nanni, fünf Freunde und die Janosch Bücher

Sommerzauber02 kommentierte am 02. April 2019 um 21:01

Meine Lieblingsserien in den 1980ern waren:

  1. Hanni und Nanni 
  2. Fünf Freunde
  3. Die drei ???
  4. Die kleine Hexe

 

lese-esel kommentierte am 02. April 2019 um 22:30

Das muss ich aber nun unbedingt loswerden. Mein absoluter Hit ist das Buch:

"Mein Esel Benjamin" (Hans Limmer / [Fotos: Lennart Osbeck])

Ich habe das kleine Mädchen Susi beneidet, weil sie so einen süßen kleinen Esel gefunden hat und ihn mit nach Hause nehmen durfte, wo sie sich liebevoll um ihn gekümmert hat. Ich mag das Buch immer noch und habe es mir vor einigen Jahren neu gekauft, da das alte Kinderbuch so "mitgenommen" ausgeschaut hat. Aber ich habe es immer noch :-)

Ja, Esel, nomen is omen.....

Lesemama kommentierte am 03. April 2019 um 07:19

Mein Esel Benjamin habe ich als Kind geliebt. Mein Buch hat allerdings meine Kindheit nicht überlebt. Umso größer war meine Freude, als ich es wiederentdeckte als ich selbst Mutter wurde, so stand es lange im Regal meines Sohnes. Aber es gefiel der Mama wohl besser als dem Bub (;

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 09:26

Ich kenne das Buch gar nicht... Werde gleich mal googeln.

Zu dir passt es ja perfekt! :)

florinda kommentierte am 03. April 2019 um 06:37

Ein ALBtraum!*g* In den leichteren Schlafphasen tanzten verschiedene Buchtitel sozusagen vorwurfsvoll um mich herum: "Und was, bitte, ist mit UNS?!?"

Ich reiche also nach: 

Ursula Bruns: Dick und Dalli und die Ponys: Ferien auf Immenhof 

Jean Webster: Daddy Langbein / Lieber Feind

Louisa May Alcott: Vier Schwestern / Jahre der Erfüllung

Harriet Beecher Stowe: Onkel Toms Hütte

Fritz Steuben: Tecumseh-Serie

Charles Dickens; Oliver Twist / David Copperfield...

und ebenfalls unvergessen: Ellis Kaut: Pumuckl:-)

Lesemama kommentierte am 03. April 2019 um 07:16

Ich liebte Pippi und die Kinder von Bullerbü. Letzteres war lange das Lieblingsbuch meiner Kleinen. Wir haben aber eine Neuübersetzung, das sind es nicht mehr Vater und Mutter sondern Papa und Mama. Mit gefällt das nicht so ...
Meine Große mochte das doppelte Lottchen so gerne.
Auch Vorstadtkrokodile, die unendliche Geschichte und die rote Zora wurden von meinen Kindern gelesen.
Neuere "Klassiker" sind für mich und meine Kinder definitv die wilden Hühner und Drachenreiter von Cornelia Funke. Die ersten zwei, drei Bände von den wilden Hühnern las sogar mein Bub (;

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 09:27

Die wilden Hühner kenne ich nur die Filme. Die musste ich mir schon 1.000mal (mit-)ansehen *lach*

2 Bücher davon haben wir auch im Regal stehen, aber das Kind wollte die noch nicht lesen...

lese-esel kommentierte am 03. April 2019 um 10:04

Bei den neuen Büchern waren es bei meinen Kindern "Sternenschweif" und "Mia and me" bzw. "Die Zaubermädchen".....

Petzi_Maus kommentierte am 03. April 2019 um 10:09

Sternenschweif mochte meine Tochter auch mal, ist aber schon länger her. Mia&me nur im Fernsehen ;)

Everly kommentierte am 03. April 2019 um 07:45

Knickerbocker Bande :)

Aber auch TKKG, Fünf Freunde, Kommissar Kugelblitz, Pippi, Nur Mut, liebe Ruth (!), Brummi Bär und alles was Disney geboten hat (Aladin, Dschungelbuch,...)

buechermauschen kommentierte am 03. April 2019 um 10:17

Meine Mama hat mir "Pucki" , "Nesthäkchen" , "Gulla" und co "vererbt" ^_^  habe sie aber erst spät gelesen . Als Kind haben mir "Pitje Puck" , "Burg Schreckenstein" und "die drei Fragezeichen" eher zugesagt . Heute lese ich zwischendurch gerne Kinderbücher und entdecke für mich auch immer alte Bücher neu ! 

joy67 kommentierte am 03. April 2019 um 14:54

Jaaaa, Burg Schreckenstein!!!
Was ein schöner Thread. Ich schwelge in Erinnerungen.

Shivaun kommentierte am 03. April 2019 um 16:28

Ich mochte als Kind ganz besonders gerne Bücher mit etwas wohldosiertem Grusel, wie z.B:

"Wo gibt's heute noch Gespenster", "Nessie und die Geister der MacLachlan" und "Flattertiere wie Vampire" von Othmar Franz Lang.

Auch die "Hausgespenst" Reihe von Marie-Louise Fischer habe ich unzählige Male gelesen. Falls übrigens jemand Exemplare der Reihe besitzt und tauschen würde...mein Tauschregal ist auf dem aktuellen Stand. ;)

"Der kleine Vampir" gehörte ebenfalls zu meinen Favoriten.

Später kamen dann die "Schneiderbücher" dazu, die damals, in den frühen Achtzigern, sogar in unserem winzigen Vorort im Tabak- und Lottoladen verkauft wurden...eine Zeitlang ging mein gesamtes Taschengeld dafür drauf. ;) Vor allem die dicken Sammelbände mit unzähligen Grusel-Kurzgeschichten hatten es mir angetan. Eines davon, "Jedem schlägt die Geisterstunde", besitze ich heute noch...und man sieht ihm an, dass ich es heiss und innig geliebt habe. ;)

Abseits der Gruselbücher mochte ich ganz besonders "Märchenmond", "Die unendliche Geschichte", "Dolly", "Klaudia" und "Der Trotzkopf". 

Kennt noch jemand diese winzigen "Tramp-Bücher" von Pelikan in Jeansoptik? Ich glaube, die kosteten damals nur 1 DM und enthielten kurze Geschichten zu den bekannten, "großen" Büchern des Verlages, wie z.B. "TKKG" oder "Die Funkfüchse".   

MoniRS kommentierte am 03. April 2019 um 19:50

 

 

Meine All-Time Lieblingskinderbücher waren Der Räuber Hotzenplotz, Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, Hanni und Nanni und TKKG.          Den Räuber Hotzenplotz hab ich auch schon mit meinem Sohn gelesen, bei meiner Tochter warte ich noch ein bisschen. Für TKKG konnte ich meinen Sohn nicht gewinnen, dafür hat er den Drachen Kokosnuss geliebt und die Drei ??? Kids, die Drei ???, Harry Potter und die Köln Krimis für Pänz verschiedener Autoren verschlungen, jetzt mit 13 hat er allerdings leichte Lesemotivationsproblem, wobei er Thalamus jetzt begonnen hat und es bisher sehr gut findet und als Schullektüre steht jetzt Tote Mädchen lügen nicht auf dem Plan. Mal sehen wie er das findet. 

 

 

lese-esel kommentierte am 03. April 2019 um 21:38

Räuber Hotzenklotz ist klasse. Den hat auch meine Tochter verschlungen. Aber ganz lieb war und ist "Das kleine Gespenst".

Und als ich heute in der Buchhandlung war, war ein ganzes Aktionregal aufgbaut zur "Die kleine Raupe Nimmersatt". Schön!

Kennt einer von Euch das Buch - Sandmännchens GeschichtenBuch - mit den vielen kurzen "Gute-Nacht-Geschichten" mit dem kleinen Schornsteinfeger, dem kleinen Lokomotivführer, dem kleinen Briefträger, dem kleinen Zoowärter, dem kleinen Nachtächter......

Ich mag die Geschichten :-)

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