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Figur aus Kinderbuch "Nils Holgersson"

Realität vs. Fantasie: Vom Aufwachsen als Leseratte

Realität vs. Fantasie: Vom Aufwachsen als Leseratte

„Das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten Mal ein eigenes Buch bekam und mich da hinein schnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert.“

Vielen, um nicht zu sagen den meisten, die sich heute zu den Bücherwürmern zählen, wird es wohl ganz genauso gegangen sein, wie es Astrid Lindgren beschrieben hat. Die Helden und Schurken, die wir aus den Lieblingsbüchern unserer Kindertage kennen, begleiten uns oft ein Leben lang. Sie prägen schon früh unser Verständnis von Gut und Böse und legen so – neben unseren Eltern – den Grundstein für unser individuelles Wertesystem. Diverse Blog- oder Forenbeiträge, in denen über das fragliche Frauenbild der Janosch-Geschichten, die autoritären Erziehungsmethoden im Struwwelpeter oder die Brutalität der Grimmschen Märchen debattiert wird (immer mit dem hilfesuchenden Kommentar verzweifelter bis entrüsteter Eltern „Das kann ich meinem Kind doch nicht vorlesen!“ verbunden), bestätigen die moralische Vorbildfunktion von Büchern. Auf ebenso große Ablehnung stoßen „Heile-Welt-Geschichten“. Allen voran Carlsens „Meine Freundin Conni“. Das blonde Mädchen mit der roten Schleife im Haar (später wird daraus ein rotes Haarband) lebt in einer Familie mit klassischer Rollenverteilung, was aus Sicht kritischer Eltern ein veraltetes Weltbild idealisiert. Auch dass sie alles bekommt, was sie sich wünscht und jede Herausforderung mit Bravour meistert, stößt den Erwachsenen übel auf. „Conni ist das Versprechen, dass das Leben – auch ohne Hexenschule, Monsterwald und Märchenprinz – ungeheuer spannend und schön ist!“, heißt es von Verlagsseite. 

Nun, welches Genre am besten gefällt, bleibt zum Glück jedem selbst überlassen. Eines haben aber alle guten Geschichten gemeinsam: einen starker Hauptcharakter, mit dem sich die jungen Leser identifizieren können. Die Gedanken an die imaginären Abenteuer, die wir mit ihm erlebt haben, vermischen sich mit reellen Erlebnissen und formen unsere schönsten Kindheitserinnerungen. Marcel Proust mutmaßte sogar: „Vielleicht haben wir von allen Kindheitstagen diejenigen am intensivsten durchlebt, von denen wir glauben, wir hätten sie nutzlos vertan: die nämlich, die wir mit der Lektüre eines Lieblingsbuches verbrachten.

Und auch im Erwachsenenalter suchen wir Hilfe, Trost, Ablenkung und Unterhaltung zwischen den verständnisvollen Seiten eines Buches. Titel zu sensibleren Themen können durch die darin stattfindende Auseinandersetzung mit Hindernissen Lösungsmodelle für Probleme unseres Alltags aufzeigen. Gute Geschichten bieten uns eine Fluchtmöglichkeit, um eine Auszeit von der Realität zu nehmen. Sie bringen uns Spaß und neue Freunde, (ent)führen in fremde Welten und machen uns gleichzeitig stark für unsere eigene.

Erinnert ihr euch an die Helden eurer Kindheit?

Welche Bücher sind (heute noch) ein Zufluchtsort für euch?

Kommentare

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 07. Februar 2019 um 12:48

Meine Heldin war eine ganz altmodische Heldin der Kaiserzeit, die im alten Rollenverständniss groß geworden ist, die aber trotzdem studiert hat: Nesthäkchen von Else Ury.

 

Susi kommentierte am 07. Februar 2019 um 13:51

Dito

Lesemama kommentierte am 07. Februar 2019 um 14:15

Die mochte ich überhaupt nicht. Aber das fällt mir noch das Förstermädchen ein. Ich komme jetzt nur nicht auf den Titel. Die habe ich auch ganz gern gelesen.
Überhaupt habe ich als Kind meine Bücher sehr oft gelesen, Bücherei gab es nicht und ein neues Buch gab es nur zum Geburtstag und zu Weihnachten. Oder wenn ich mein Taschengeld zusammenhielt (;

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 07. Februar 2019 um 16:14

Pucki. Fand ich nett, habe ich auch mehrer Bände gelesen aber Nesth. Hat mir besser gefallen.

Ich war in der Bücherei, später wo ich wohnte gab es da auch einen Bücherbus.und ich habe wie du mein ganzes Taschengeld in Bücher umgesetzt. Die Schneiderbücher waren recht günstig. 

Lesemama kommentierte am 08. Februar 2019 um 07:21

Pucki *handvordiestirnklatsch*
Da wäre ich jetzt nimmer drauf gekommen (8

Aber ich hatte auch ein Buch mit einer Erika oder so. Es waren zum Teil noch die Mädchenbücher meiner Mutter.

westeraccum kommentierte am 08. Februar 2019 um 10:06

Ein Pucki-Buch hate ich auch, aber das war nichts gegen Winnetou!

florinda kommentierte am 08. Februar 2019 um 17:45

So war es bei mir auch: Bücherei. Buchgeschenke gab es nur zu Weihnachten und zum Geburtstag und manchmal noch bei guten Zeugnissen oder besonders schlimmen Zahnbehandlungen. Schneiderbücher mochte ich ebenfalls, aber die von peb und die Ravensburger Taschenbücher waren mir genauso lieb.

Um aus jedem Verlag ein besonders in Erinnerung gebliebenes zu nennen: "Lügen haben kurze Beine" (Elli schwindelt chinesisch), "Carmen auf der Ponyfarm" (Reitunfall mit schlimmen Folgen und ein geheimnisvolles Pony) und "Unsere Ponies und wir" (Ponyglück bei Lise Gast - von Lise Gast).

 

florinda kommentierte am 08. Februar 2019 um 17:31

Nesthäkchen las ich ebenfalls, aber noch besser gefiel mir von Else Ury ein Band namens "Huschelchen" mit ca. einem Dutzend Kurzugeschichten. Es gibt übrigens auch ein mE ebenso interessantes wie leider auch wahres und sehr berührendes Buch über Ury, "Nesthäkchen kommt ins KZ".

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. Februar 2019 um 11:44

Das ganz krude und paradoxe war auch ,Nesthäkchen und der Weltkrieg wurde nach dem 2. Weltkr.  jahrzehntelang verboten,weil es den Siegermächten zu nationalistisch war und die Nationalsozialisten haben Else Urs ins KZ gesteckt.

florinda kommentierte am 09. Februar 2019 um 16:16

Tja, das ist wirklich eine schlimme Sache! Aber abgesehen davon - dieser Thread ist hier der Wahnsinn! Vielen Dank @ Sabine! Ich wäre heute nacht beinahe noch mal aus dem Bett und zum PC gekrabbelt, als mir noch Natty Bumppo und Uncas, Jean Valjean und Edmond Dantès, Robinson Crusoe und Schatzinsel-Jim Hawkins sowie einige weitere Helden einfielen und mich strafend anzuschauen schienen, weil ich nicht eher an sie dachte :-))) 

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. Februar 2019 um 16:41

Wie?! Du hast als Kind schon Les miserables gelesen?

florinda kommentierte am 09. Februar 2019 um 17:58

Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber es war mE spätestens mit etwa 12 Jahren, nachdem ich mir aus dem Bücherbestand meiner Mutter auch bereits "Vom Winde verweht", einiges von Gwen Bristow, "Bel ami" und Victor Hugos "Glöckner von Notre Dame" heimlich ausgeliehen hatte.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 09. Februar 2019 um 18:05

Respekt 

lautitia kommentierte am 07. Februar 2019 um 12:59

Meine Kindheitshelden, die ich heute noch lese und schaue sind die Strohhut-Piraten von One Piece. One Piece ist ein Manga von Eiichiro Oda. Ich habe so viel von dieser Geschichte gelernt und ich würde es mit nichts auf der Welt eintauschen. Für mich ist es einfach die schönste und tollste Geschichte, die es auf der Welt gibt!

misery3103 kommentierte am 07. Februar 2019 um 13:02

Bei mir waren es die klassischen Märchen. Ich hatte die u. a. auf Langspielplatte und habe "Aschenputtel" und "Der Froschkönig" rauf und runtergehört. Meine ersten gehüteten Bücher waren zwei Märchensammlungen, einmal der Gebrüder Grimm und einmal von Hans Christian Andersen. Letzteres habe ich heute noch und lese darin ab und zu mein Lieblingsmärchen "Brüderlein und Schwesterlein".

Als ich etwas älter war, habe ich die Hanni und Nanni-Bücher geliebt. Tolle Abenteuer! :-)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 07. Februar 2019 um 13:07

von hanni und nanni hatte ich alle Hörspiele ,aber nur ein Buch. dafür hatte ich alle Dolly Bücher

Lrvtcb kommentierte am 07. Februar 2019 um 13:26

Die Dolly Bücher waren auch richtig gut :-) Haben mir auch immer besser als Hanni und Nanni gefallen. Im Mövennest wäre ich auch gerne zur Schule gegangen, vor allem wenn ich so ein nette Hausmutter gehabt hätte.

Lesemama kommentierte am 07. Februar 2019 um 14:13

Ich mochte Hanni und Nanni lieber (8

Meine Schwester las lieber Dolly. So hatten wir beide zuhause

lesesafari kommentierte am 07. Februar 2019 um 19:16

wie tricky, lesemama. ;D
keine schwester, also hatte ich nur hanni und nanni... und tkkg, aber die bücher gefielen mir gar nicht. ich blieb dann bei den kassetten.

Lesemama kommentierte am 08. Februar 2019 um 07:20

Es ist schön cool, einen Bruder und eine Schwester zu haben (;
Von meinem Bruder hörte ich immer seine Asterix Kassetten

lesesafari kommentierte am 09. Februar 2019 um 16:31

von asterix gabs kassetten! ;D ja, cool. tja, die kassetten hat offenbar die ex von meinem bruder eines tages verschludert, sprich: nicht mehr zurückgegeben.
5 freunde hatte ich nur auf kassette. jetzt gibt es die ganz alten folgen irgendwie von allen serien nicht mehr oder sie wurden neu nummeriert, ganz komisch.

florinda kommentierte am 08. Februar 2019 um 18:21

Wikipedia: "Brüderchen und Schwesterchen ist ein Märchen der Brüder Grimm. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen an Stelle 11."

Ich bekam aus einer Bertelsmann-Ausgabe der Grimm'schen Märchen nämlich immer vorgelesen - jedenfalls die kurzen (das letzte mit einem armen im Wald nach Holz suchenden Jungen) und die moralischen (Kind baut eine Holzschale und beschämt Eltern, die einen kleckernden Alten vom Tisch verbannten). Längere las ich dann später selbst:-)

Noch später kamen dann Märchen von Andersen und Storm, leihweise auch Bechstein, Hauff, Frederik Hetmanns Indianermärchen und "Märchen aus aller Welt" hinzu.

Gern las ich auch Pixibücher, ganz besonders erinnere ich mich an eines über ein kleines Mädchen, Name vergessen, für das nie jemand Zeit hatte und das sich dann mit Schere und Papier und Buntstiften Freunde bastelte, Und die "Häschenschule", die "Wurzelkinder" sowie anderes "Ererbtes" wie die beiden Heidibücher von Johanna Spyri, "Der kleine Lord" von Frances Hodgson Burnett, "Trotzkopf", "Goldköpfchen", Alcotts "Vier Schwestern" und Websters "Daddy Langbein". Von "Hanni und Nanni" und "Dolly" las ich jeweils etwa die ersten 5-6 Bände. Ich fand Pferde interessanter*g*: Fury, Flicka, Blitz, Bento,  Seabiscuit, Querkopf und wie sie alle hießen...

Buchdoktor kommentierte am 07. Februar 2019 um 13:22

Meine Helden waren Pünktchen und Anton, Kalle Blomquist, Minnewitt, Das rote U, Gepäckschein 666 und Harriet, Spionage aller Art. Ein Fall für eine Karriere bei der Kripo also ...

lex kommentierte am 09. Februar 2019 um 19:51

Und? Ist es die Kripo geworden? :-)

Bei mir trotz ausgiebiger theoretischer Schulung durch Kalle Blomquist und die Drei Fragezeichen nicht.

Buchdoktor kommentierte am 09. Februar 2019 um 19:58

@ lex

Nein, leider nicht, aber bei komplizierter Beweismittellage in Krimis tut mir das jedesmal leid ...

Lrvtcb kommentierte am 07. Februar 2019 um 13:25

Aus meiner Kindheit habe ich ganz viele literarische Helden. Da gibt es einmal die Geschichten, wie Ronja Räubertochter, Der kleine Lord, Der Wunschpunsch und Pippi Langstrumpf, die mir meine Mutter vorgelesen hat. Da gab es Kassetten wie Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen, die so manche Fahrt in den Urlaub versüßt haben. Und schließlich gibt es mit die ersten Bücher, die ich selber gelesen habe und in die ich mich verliebt habe, wie Harry Potter, Eragon und Die Gilde der schwarzen Magier.

Lesemama kommentierte am 07. Februar 2019 um 14:11

Mein allererstes Lieblingsbuch, welches aich meine Kindheit nicht überlebt hat, weil es total zerlesen und geliebt war, war "Das hässliche Entlein". Das musste meine Mutter mir sooft vorlesen, dass ich den Text schon mitsprechen konnte (;
Die Liebe zum Buch wurde endgültig mit "Bulle und Zottel" erweckt. Ich habe mein gesamtes Taschengeld in die Buchhandlung getragen und habe die Bücher sehr, sehr gerne und sehr häufig gelesen.
Ich las auch Hanni und Nanni so gerne und wünschte mir immer eine Zwillingsschwester. Dolly, die fünf Freunde, das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton, Michel, die Kinder von Bullerbü und und und ...
Einige davon habe ich noch, viele haben es nicht überlebt.
Heute lese ich am liebsten Liebes gedöns, aber auch immer noch Kinderbücher und meine Leseliebe habe ich zum Glück an meine Kinder weitervererbt, auch wenn sie mit den meisten Büchern aus meiner Kindheit heute nichts mehr anfangen können (8

mikemoma kommentierte am 07. Februar 2019 um 14:27

Ich habe die Hanni & Nanni Bücher von Enid Blyton regelrecht verschlungen. Leider besitze ich heute kein einziges mehr, aber das waren die Helden meiner Kindheit. Ich wollte immer in ein Internat und "unabhängig" sein, obwohl ich genau wusste, dass ich unter fürchterlichem Heimweh hätte leiden müssen. Aber genau deshalb liest man Geschichten: um sich in eine Welt zu träumen, für die man im wahren Leben wohl nicht mutig genug ist!

Adlerauge kommentierte am 07. Februar 2019 um 14:39

In meiner Kindheit habe ich damals die Bücher von 

Enid Blyton " geliebt und nur so verschlungen !

Galladan kommentierte am 07. Februar 2019 um 15:07

Ich hatte den Räuber Hotzenplotz, Pünktchen und Anton und „Gespenster machen keine Ferien“. Später dann Dolly und Hanni und Nanni. 

Ich finde es gut, wenn sich Eltern inzwischen über das vermittelte Rollenbild in Medien Gedanken machen. 

Lesemama kommentierte am 08. Februar 2019 um 07:18

Mein Bub las in der zweiten und dritten Klasse auch Karo Karotte und die wilden Hühner und solche "Mädchenbücher" bis er von seinen Freunden ausgelacht wurde. Aber, ich wage malzu behaupten, es gibt wesentlich mehr Kinderbücher die eher Mädchen ansprechen als für Jungs. Und seltsamerweise sagt keiner abfällig zu einem Mädchen es lese ein Jungsbuch. Andersrum ist es immer ein Riesen Trara.
Ich habe meine Kinder immer lesen lassen, was sie lesen wollten.
Hauptsache sie lasen überhaupt

Erdbeerfrau kommentierte am 07. Februar 2019 um 15:54

Das Buch, mit dem alles anfing bzw mein Lesefieber geweckt wurde, war Hanni und Nanni Band 13. Danach folgten natürlich noch die restlichen Bände, aber der erste bzw dreizehnte ist der Ausschlaggebende. Ich hab sie auch alle noch ; )))
Welches mich auch aus meiner Kindheit bis jetzt begleitet, ist " Der kleine Prinz".

lesesafari kommentierte am 07. Februar 2019 um 19:20

Bei mir war das, glaube ich, Band 18, wo die auf Mallorca sind. Und meiner Freundin hatten wir vorher Band 19 geschenkt.
Heute frage ich mich, warum macht man das nur? Den letzten Band einer (ellenlangen) Reihe verschenken? Und viele Jahre später kamen dann noch mal ein paar Bände dazu.

Erdbeerfrau kommentierte am 07. Februar 2019 um 21:26

Stimmt, warum schenkt man den letzten Band zuerst? Damals war Band 13 der letzte.
Immerhin hat er mich zum Lesen motiviert, auch wenn es von hinten angefangen war.

Lesemama kommentierte am 08. Februar 2019 um 07:13

Hanni und Nanni waren auf Mallorca?
Das muss mein Nudelsiebhirn schon wieder vergessen haben ...

lesesafari kommentierte am 09. Februar 2019 um 16:34

nee, guck mal. wenn es bei erdbeerchen erst 13 waren und zu meiner grundschulendzeit 19, gymnasium dann 21 oder 22, dann hast du die vllt nur verpasst. und kannst sie jetzt aus der bib holen. super für den marathon. ;)

Emswashed kommentierte am 07. Februar 2019 um 16:11

Das Große Heidi Buch von Johanna Spyri habe ich gehasst, weil ich damit meine Leseschwäche "ausmerzen" sollte und viele Tränen dabei geflossen sind, aber auch geliebt, weil es mein erstes eigenes Buch war und Heidi auch nicht lesen konnte!

Meine Lesewelten habe ich erst spät gefunden, manche erst mit meinem eigenen Kind... Jim Knopf von Ende, die Zamonienwelt von Moers... Inzwischen gibt es viele Welten, in die ich gern eintauche und Lesen bereitet mir keine Schwierigkeiten mehr.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 07. Februar 2019 um 16:24

Heidi lesen zu müssen ( obwohl natürlich schön) ist meiner Meinung nach nicht ideal ,um eine Leseschwäche aus zumerzen, ich finde es vom Schreibstil ziemlich anspruchsvoll. Ich habe das Buch mehrfach zur Kommunion geschenkt bekommen und ich habe sie Jahre lang links liegen gelassen, weil das Buch mir zu anstrengend war. Deswegen kann ich dich verstehen, dass du es gehasst hast.

wandagreen kommentierte am 07. Februar 2019 um 18:35

Tragisch!!!

Emswashed kommentierte am 07. Februar 2019 um 20:01

:-))

buecherwurm1310 kommentierte am 07. Februar 2019 um 16:27

Bei mir waren es "Corky und seine Freunde", "Fury" und "Dori". Da merkt man gleich, dass ich ein bisschen älter bin, denn "Pippi Langstrumpf", "Hanni und Nanni", "Fünf Freunde" etc. habe ich erst kennengelernt, als meine Kinder soweit waren.

 

wiechmann8052 kommentierte am 07. Februar 2019 um 18:16

mein erstes Buch war Grimms Märchen das ich zur Einschulung bekam, mit sehr schönen Bildern dadurch wollte ich unbedingt schnell lesen lernen, hat auch geklappt danach habe ich alles gelesen was mir zwischen die Finger kam, große Büchertaschen von der Bücherrei dann nach Haus geschleppt und meinen kleinen Bruder zum Tragen helfen mitgenommen, dafür bekam er vorgelesen, dieser Lesehunger hat sich bis heute über 50 Jahre danach nicht geändert

buechermauschen kommentierte am 07. Februar 2019 um 18:34

Bei mir waren es "Pitje Puck" ,  "die Jungs von Burg Schreckenstein" ,  "die Fünf Freunde" und etwas später "Anne von Green Gables" ...meine ersten Bücher hab ich von meinen Cousine geerbt :-P daher war mein Leseanfang eher Jungs lastig , aber ich liebe die Bücher immer noch .

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 08. Februar 2019 um 12:43

Mein Mann hatte damals alle Pitje Puck Bücher ,heute liest er "nur noch "Fachbücher.  :(.

Burg Schreckenstein habe ich mir mal einen Band von meinem Bruder ausgeliehen, als ich auf der verzweifelten Suche nach Lesestoff durch die Wohnung getigert bin ,habe ich es entdeckt " oh, ein Internatsbuch !"

buechermauschen kommentierte am 09. Februar 2019 um 12:01

Neid :-P  bei Pitje Puck haben mir immer die letzten 3 Bände ( 28,29,30) gefehlt ...  

Lesemama kommentierte am 09. Februar 2019 um 16:10

Jetzt muss ich mal googlen. Von Pitje Puck habe ich noch nie gehört.
Aber die Burg Schreckenstein Bücher standen teilweise bei meinem Bruder im Regal und wurden natürlich von mir auch gelesen.
Ich hatte noch einen Sammelband mit irgendwelchen "Schreckensgeschichten", den habe ich letztens erst wieder irgendwo auf einem Foto gesehen. Der Titel fällt mir jetzt nicht ein, aber ich habe es auch sehr oft gelesen und mich dann so herrlich gegruselt (;

Brocéliande kommentierte am 07. Februar 2019 um 21:04

Ein schöner Artikel, @Sabine!

Besonders das Zitat von Marcel Proust finde ich wunderschön: In meiner Kindheit gab es auch so einige Figuren, an die ich mich sehr gut erinnere - und die mich eigentlich zeitlebens irgendwie "begleiten": Mein Lieblingsbuch bis heute ist von Tamara Ramsay und heißt "Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott" - und dieses (durch die Rennefarre) unsichtbar gewordene, sehr mutige Mädchen hat mich schwer beeindruckt - es ist mein kostbarster Bücherschatz ;)

Daneben gab es noch viele Enid Blytons (Hanni und Nanni) etc. und viele viele andere; besonders gerne Märchen (aus 1001 Nacht), Hauff und Andersen sind heute noch meine Lieblingsmärchenautoren... Außerdem lieh ich jede Woche in der Bibliothek die ganze Serie (nach und nach ;) von Hitchcock's "Die drei ???" und mochte Justus besonders gerne; ich habe ja den Verdacht, dass diese Reihe schwer damit zu tun hat, dass ich Krimis zu meinen Lieblingsgenres zähle ;)

Birte kommentierte am 07. Februar 2019 um 23:23

Die drei ??? waren bei uns in der Schulbibliothek ausleihbar - genauso wie Karl May und Burg Schreckenstein (die ich irgendwie noch spannender fand als Hanni und Nanni (die Reihe müsste aber noch irgendwo in einem Karton lagern). Dann war da "Blitz, der schwarze Hengst" in meiner Pferdebuchphase, aber natürlich auch die Helden von Kästner (Pünktchen, Anton, Emil, das fliegende Klassenzimmer), Michael Ende (Jim Knopf und Lukas, Momo, Bastian und Atreju) und Astrid Lindgren (Pippi Langstrumpf, Kalle Blomquist). Nicht zu vergessen Otfried Preußler (kleine Hexe, kleines Gespenst, kleiner Wassermann, Räuber Hotzenplotz, später dann Krabat). Und alle haben Spuren hinterlassen. Erinnert sich noch jemand an die rote Zora?

Birte kommentierte am 08. Februar 2019 um 00:01

Ich vergaß James Krüss - Timm Thaler, mein Urgroßvater und ich...

Michelly kommentierte am 08. Februar 2019 um 06:37

Blitz, der schwarze Hengst habe ich mir letztes Jahr auf dem Flohmarkt gekauft und Kindheitserinnerungen aufleben lassen =)

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