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Teil 2: Must-See-Meisterwerke

Unsere Filmtipps für die Sommerferien

Die Ferien starten in die zweite Hälfte und auch bei uns geht es weiter mit Teil 2 unserer sommerlichen Filmtipps. Nachdem wir in Teil 1 in Jugenderinnerungen geschwelgt haben, widmen wir uns heute den etwas tragenderen Stücken der Filmgeschichte.

Es sollte der Anfang eines neues Lebens im Ausland werden und wurde zu seinem größten Abenteuer: Die Patels packen Sack und Pack und sämtliche Bewohner ihres indischen Tierparks auf ein Schiff und ab geht’s Richtung Kanada. Auf der Überfahrt geraten sie in einen Sturm und bald darauf findet sich Sohn Pi auf einem Rettungsboot wieder, auf dem er nicht allein ist. Die Verfilmung dieser wundervollen Geschichte von Yann Martel verzaubert uns mit bunten Bildern und erfrischender Meeresluft.

Welches von Shakespeares Stücken wäre wohl besser für einen lauschigen Sommerabend geeignet als „Ein Sommernachtstraum“? Verschiedenste Adaptionen auf der großen Leinwand hat es schon gegeben und so habt ihr die Qual der Wahl. Wenn ihr gerne bekannte Gesichter seht, empfehlen wir die Verfilmung von 1999.

Flapper Kleider, glamouröse Partys, gewagte Kamerafahrten und eine tragische Liebesgeschichte: In „Der große Gatsby“ von Francis Scott Fitzgerald zieht der junge Nick Carraway nach New York und wird dort von seinem Nachbarn Jay Gatsby in einen Strudel aus Geheimnisse n gezogen. Farbenfroh und bildgewaltig wird dieser Klassiker von Regisseur Baz Luhrmann neu und modern erzählt und kann mit Leonardo di Caprio, Tobey Maguire und Carey Mulligan in den Hauptrollen mit einer Starbesetzung aufwarten.

Lust auf Wassermelone und heiße Hüftschwünge? Dann seid ihr im Resort Kellerman’s in den New Yorker Catskill Mountains genau richtig. Die Story des braven Oberschicht-Mädchens Frances „Baby“ Houseman, das mit dem verwegenen Überlebenskünstler Johnny Castle aus der Unterschicht anbandelt, hat längst Kultstatus und wurde unzählige Mal adaptiert.

Die Autobiographie „Spuren“ von Robyn Davidson erzählt die Geschichte der 24-jährigen Australierin, die in den 70er Jahren auf einen ungewöhnlichen Selbstfindungstrip ging: Nach jahrelanger Vorbereitungszeit zieht sie – begleitet nur von einem Hund und vier Kamelen – 2.700 km durch die Wüste. „National Geographic“-Fotograf Rick Smolan schafft es, gegen Robyns anfänglichen Widerspruch, sich der kleinen Truppe anzuschließen und die Reise in atemberaubenden Bildern festzuhalten.

Achtsamkeit ist ein Wort, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. In ihrer Autobiographie „Eat Pray Love“ beschreibt Elizabeth Gilbert ihren Weg zur Entschleunigung und Erfüllung, der sie zunächst in die Depression und dann einmal rund um die Welt führt. In farbenprächtigen Bildern sammeln wir mit ihr Eindrücke von fremden Kulturen und Inspiration für einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Leben.

„Rupien! Rupien!“, schrieb Vikas Swarup im Jahr 2005. Der Roman, der im Original „Q & A“ heißt, bietet die Grundlage für den erfolgreichen Kinofilm „Slumdog Millionaire“. Darin begleiten wir den 18-jährigen Jamal Malik auf seinem Weg zum Sieg beim indischen „Wer wird Millionär?“. Der aus den Slums stammende Junge kann unmöglich so viel wissen, so die Meinung der Verantwortlichen, die ihn als Betrüger abstempeln und zur Aufklärung den keinesfalls zimperlichen indischen Behörden übergeben. Dort entspinnt sich nach und nach Jamals faszinierende Lebensgeschichte, die nicht nur Bollywood-Fans in ihren Bann zieht.

Amélie Poulain lebt in ihrer eigenen fabelhaften Welt, die sie sich mit viel Liebe und Fantasie zusammenträumt. Darin gibt es zwar sprechende Passbilder, aber wenig „echte“ Kontakte. Als sie sich durch einen Zufall genötigt sieht, am Leben eines Mitmenschen teilzunehmen, eröffnen sich ihr neue Möglichkeiten und Bekanntschaften. Der rund 2 Stunden lange französische Film entführt mit seiner märchenhaften Atmosphäre und der wundervollen musikalischen Untermalung von Yann Tiersen aus dem Alltag und lädt zum Träumen ein.

Wer es gediegener und weniger quirlig-bunt mag, dem sei die Trilogie über den „Paten“ Don Vito Corleone von Francis Ford Coppola ans Herz gelegt. Die Romanvorlage von Mario Puzo wurde mit Marlon Brando und Al Pacino in den Hauptrollen verfilmt und mit drei Oscars ausgezeichnet. Während im zweiten Teil die Vergangenheit der Familien des Dons näher beleuchtet wird, übernimmt in Teil 3 die nächste Generation die Geschäfte.

Damit kommen wir zum Ende unserer Tipps und zum Anfang von euren. Welcher Filmklassiker hat in unserer Liste gefehlt?

Auf welche Filme könnt ihr – unabhängig vom Thema-  in dieser Jahreszeit auf gar keinen Fall verzichten?

Kommentare

Michelly kommentierte am 14. August 2019 um 07:50

Eat, Pray, Love habe ich gerade in den Sommerferien gelesen und sehr genossen! Ganz wichtig diesen (Spät-) Sommer für mich: Teil 2 der neue ES Verfilmung, Anfang September lockt mich die Doppelnacht ins Kino. Und auch Dirty Dancing werde ich mir im Kino anschauen, als Sondervorstellung zum Todestag von Patrick Swayze.

nachtOvOeule kommentierte am 14. August 2019 um 19:16

Was sagt das über mich aus das ich alle Filme die ihr Vorschlagt kenne und zum Teil sogar zu Hause habe? ;)

Gute Tipps auf jeden Fall!