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Beust

Letzte Rezension

Das Lied des Wolfes - Anthony Ryan

Das Lied des Wolfes
von Anthony Ryan

Licht und Schatten und kein Lied des Wolfes

Vaelin al Sorna ist zurück – der Held der „Rabenschatten“-Trilogie erlebt im ersten Band der Reihe „Rabenklinge“ neue, blutige Abenteuer, die das Schicksal ihm vorherbestimmt hat. Dass es eine Vorgängertrilogie gibt, ist wichtig zu wissen, denn auf den ersten einhundert Seiten arbeitet sich Ryan an den notwendigen, hinreichenden oder wissenswerten Informationen der Rabenschatten-Romane ab.

Die Wahnsinnige - Alexa Hennig Von Lange

Die Wahnsinnige
von Alexa Hennig von Lange

„So ist die Welt. Niemand ist frei“ (S. 60)

Wer „Die Wahnsinnige“ als historischen Roman liest, könnte auf dem Holzweg sein. Denn die Figur der Johanna der Wahnsinnigen, Königin von Spanien etc., ist zwar eine historische Person, aber in Hennig von Langes Roman stellt sie nur eine Möglichkeit dar, wie sich ein Mensch - eine Frau! –im Konflikt zur Welt behauptet. Ist Johannas so wie „Die Wahnsinnige“ zeichnet?

Der letzte Satz - Robert Seethaler

Der letzte Satz
von Robert Seethaler

Zwischen Bleiben und Gehen

Was stimmt nicht mit Seethalers melancholischem Mahler-Romänchen „Der letzte Satz“? Dass er nur 120 Seiten hat, auf denen luftig großer Durchschuss den Zeilen viel Platz lässt, ist es nicht, denn die Erzählung von Gustav Mahlers letzter Reise liest sich gewandt und gefällig. Was also hat mich so gestört, das ich mit dieser Rezension fast zwei Wochen schwanger gehen musste?