Rezension

Der Übergang

Der Übergang - Justin Cronin

Der Übergang
von Justin Cronin

Bewertet mit 4.5 Sternen

Klappentext:

Amy Harper Bellafonte ist gerade einmal sechs Jahre alt, als sie von ihrer überforderten alleinerziehenden Mutter in einem Nonnenkloster zurückgelassen wird. Schon bald darauf wird Amy jedoch von dem FBI-Agenten Brad Wolgast entführt, der sie zu einer abgeschiedenen militärischen Forschungseinrichtung in Colorado bringt. Hier soll Amy an einer streng geheimen medizinischen Versuchsreihe teilnehmen, die nichts Geringeres zum Ziel hat, als die Menschen mit Hilfe eines mysteriösen Virus unsterblich zu machen. Doch dann gerät das Experiment außer Kontrolle, und in rasender Geschwindigkeit breitet sich eine Welle von Zerstörung und Gewalt über den nordamerikanischen Kontinent, ja über den Globus aus, die die gesamte Menschheit zu vernichten droht.

Von schweren Gewissensbissen geplagt, das wehrlose Mädchen einem grausamen Menschenversuch ausgeliefert zu haben, gelingt es Brad Wolgast, Amy in letzter Sekunde zu befreien und mit ihr quer durch die USA zu fliehen. Doch als Wolgast auf der Flucht ums Leben kommt, verliert sich auch Amys Spur in den Wirren der Apokalypse um sie herum.

Erst später, viele Jahrzehnte später, taucht Amy wieder auf. Sie steht eines Tages vor den hermetisch abgeschirmten Toren einer Kolonie weniger Überlebender des fatalen Desasters. Die Kolonisten begegnen ihr, der geheimnisvollen, alterslosen Fremden, dem Mädchen von Nirgendwo, mit Misstrauen. Bis sie begreifen, dass Amy vielleicht die Einzige ist, die die Menschheit noch retten kann...

"Der Übergang" ist ein Buch, das mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat.
Zu was Menschen fähig sein können, war erschreckend gut dargestellt. Ich will gar nicht wissen, ob solche Experimente nicht schon durchgeführt werden.
Amy ist der zentrale Charakter in diesem Buch.
Zur Mitte des Buches hin verschwindet sie mal für eine Zeit lang, taucht dann aber wieder auf und bleibt bis zum Schluss.

Die 1024 Seiten lassen sich gut lesen, die Kapitel sind nicht zu lang.
Ich war wirklich total gefesselt von der Story und hab immer mitgefiebert. Doch finde ich hätte man es stellenweise etwas kürzen können.
Den Schluss fand ich etwas enttäuschend.

Trotzdem ist es ein gelungenes, spannendes Buch das daher 9 Punkte verdient hat.

Kommentare

NiWa kommentierte am 27. Februar 2014 um 14:57

Das Buch reizt mich auch.