Rezension

Echt schwach

Fighting to be Free - Nie so geliebt - Kirsty Moseley

Fighting to be Free - Nie so geliebt
von Kirsty Moseley

Klappentext

 

Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …

 

Das Cover

 

Die knallige Farbe fällt schön auf, ich mag sie!

Das Blumen sind auch ganz schick und passen gut zur Farbe.

Der Titel ist in einer ungewöhnlichen Schriftar verfasst was mal eine nette Abwechslung ist.

Ansich ganz hübsch, aber nicht ganz so aufregend.

 

Meine Meinung

 

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig wo ich anfangen soll.

Umso mehr ich darüber nachdenken, umso weniger gefällt mir die Geschichte einfach ..

 

Also erst einmal geht es um Jamie und Ellie.

 

Jamie ist frisch aus dem Jugendgefängnis entlassen und kommt in eine Art Wohnblock wo Straftäter zur Eingliederung in die Gesellschaft vorerst untergebracht werden.

Er hat sich fest vorgenommen jetzt ein 'normales' Leben zu führen. Geht auf die Suche, bewirbt sich, sucht nach einem Job, aber so richtig will keiner ihn einstellen.

Da er gut mit Autos kann schlägt er einem Schrotthändler vor dessen Autos zu reparieren und die sollen die Autos dann verkaufen und ihm einen Teil des Gewinns geben.

Es scheint als ginge es bei ihm wirklich bergauf.

 

Ich finde es amüsant das alle davon reden das er ein Bad Boy sei, aber eigentlich ist er kein Bad Boy. Er versucht sich durchzubringen und nahm deshalb als sehr junger Junge einfache Botengänge an und rutsche so in diese Spalte. Er wäre von sich aus nie selbst darauf gekommen. Er verabscheut alles was damit zu tun hat. Für mich ist er der liebe Junge von neben an, mit den falschen Freunden und einem Geld Problem. Der an die falschen Leute gerät die ihm scheinbar nur helfen wollen ohne unnötige Fragen zu stellen...

 

Ellie kommt aus einer ganz anderen Konstellation. Sie wohnt bei ihren Eltern in einem scheinbar recht großem Haus. Sie ist im letzten Jahr und soll im nächsten Jahr aufs College. Sie ist Cheerleaderin und ist Jahre lang mit dem Quarterback der Schule zusammen gewesen. Am Abend, bevor sie Jamie kennen lernt, hat sie mit ihrem Freund Schluss gemacht, weil dieser sich im laufe der Beziehung zu sehr verändert hat. Er machte sich viel zu viele Gedanken um seinen Status. Außerdem durfte sie nicht zu freizügig rum laufen weil sie nach seiner Meinung dann wie eine schl... aussehen würde.

 

Nachdem sie sich also endlich von ihrem Freund getrennt hat, beschließen ihre Freundin mit ihr feiern zu gehen, damit sie sich einen für eine Nacht quasi angeln kann.

Allerdings verschwinden besagte Freundin ganz schnell und lässt sie alleine.

Es kommt wie es kommen muss, ein komischer recht aufdringlicher Kerl macht sie an und lässt sie nicht in Ruhe.

Aber zum Glück ist Jamie zur Stelle.

Er vertreibt den Typen.

Natürlich sieht Jamie auch noch unverschämt gut aus und hat nur Augen für Ellie …

sie geht direkt mit ihm mit …

 

Und ab da wollte ich am liebsten das Buch schon in die Ecke werfen.

 

Wenn ich mein erstes mal in einer Beziehung gehabt hätte wäre ich nicht nach einem Tag nachdem Schluss war mit einem wild fremden mit.

Ich fand allein da war es mir einfach schon zu … viel.

Es ging einfach zu schnell.

 

Natürlich will sie jetzt erst mal keine Beziehung.

Also beschließen sie eine Freundschaft+ zu betreiben.

 

Quasi die Nummer gegen Kummer.

 

Aber natürlich kommen sie trotzdem zusammen …

 

Die beiden kommunizieren allerdings so gar nicht.

Sie fragt nicht wirklich warum er als 18 Jähriger in einer eigenen Wohnung wohnt, wo seine Eltern eigentlich sind, wie er das Geld für die Bude aufgetrieben hat und warum er eigentlich nicht zur Schule geht. Oder aufs College?

 

Genauso wenig fragt er etwas über sie. Nichts über ihre Familie, ihre Zukunftspläne.

 

Er ist überseht mit Narben, aber sie fragt nicht intensiv danach.

Er ist total überrascht das sie ihn wegen der Narben nicht total abstoßend findet. Er selbst ekelt sich total an und sie nimmt das einfach hin …

 

Es ist zum weglaufen …

 

Natürlich muss er seiner drogensüchtigen Mum aus der Patsche helfen und verfällt wieder in alte Verhaltensmuster ohne ihr etwas zu erzählen …

 

Die Geschichte an sich war wirklich gut geschrieben. Man kam leicht mit, konnte der Handlung gut folgen und die Seiten gingen auch schnell rum.

 

Allerdings war diese Geschichte ein laufendes Klischee. Man musste immer noch eins und noch eins oben drauf setzen. Es war unglaublich vorhersehbar und so absolut gar nicht überraschend.

Teilweise habe ich die Seiten einfach überblättern müssen weil es mich so nervte.