Rezension

Eher mittelmäßig ...

Der Brandstifter - Jane Casey

Der Brandstifter
von Jane Casey

Der Brandstifter – Jane Casey

 

Zum Autor:

Jane Casey ist in Dublin geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Englisch in Oxford und Anglo-Irische Literatur am Trinity College in Dublin. Anschließend war sie als Jugendbuchlektorin bei diversen Verlagshäusern tätig.

Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in London.  

Quelle: Lovelybooks

 

Zum Cover:

Das Cover ist in weiß gehalten, der Name der Autorin sticht groß und rot hervor.

Autorenname und Buchtitel sind umrahmt von Streichhölzern und Rauch.

Dies ist passend zur Geschichte, sowie auch zum Titel. Es weckt das Interesse sich auf jeden Fall den Klappentext anzuschauen.

Für Thrillerfans wäre sicherlich auch ein Coverkauf möglich

 

Protagonisten:

Maeve Kerrigan: Polizistin, ermittelt im Fall eines Serienmörders

Rebecca: ermordete Frau, die wohl Opfer des Brandstifters wurde

Louise: Beste Freundin von Rebecca, scheint ein Geheimnis zu haben, wirkt immer wie eine graue Maus

 

Zum Inhalt:

Die Zeitungen nennen ihn den »Burning Man« – ein brutaler Killer, der bereits vier Frauen erst zu Tode prügelte und ihre Körper dann in abgelegenen Winkeln Londons zur Unkenntlichkeit verbrannte. Detective Constable Maeve Kerrigan ist Teil des Ermittlerteams, das den Täter zur Strecke bringen soll. Doch wie findet man einen Mörder, den niemand je zu Gesicht bekommen hat? Und der jede Spur hinter sich in Asche legt?

Quelle: Amazon.de

 

Meine Meinung:

Dies ist ein Buch, bei dem man am Klappentext bereits in die Irre geführt wird, denn die Geschichte beinhaltet noch viel mehr, als nur die Suche nach einem Serienmörder.

Aufgebaut ist es sehr geordnet und man kann sich in der Geschichte gut zurecht finden.

Die Geschichte beinhaltet zwei große Handlungsstränge. Einer beschäftigt sich mit der Geschichte um den Mörder, der von allen nur „Brandstifter“ genannt wird, der andere Teil der Geschichte beschäftigt sich mit dem Leben der getöteten Rebecca.

Erzählt wird die Geschichte jeweils aus der Sicht von Maeve und von Louise. Die Perspektiven sind in verschiedene Kapitel unterteilt. So fällt es dem Leser nicht schwer beiden Strängen problemlos folgen zu können.

Die Protagonisten fand ich in diesem Buch leider nicht so sympathisch. Außer der Polizistin Maeve fand ich die anderen Charaktere unfreundlich, falsch und nichtssagend.

Auch mit der Spannungskurve bin ich in dem Buch leider nicht wirklich zurecht gekommen. Das Buch hat lange Zeit gebraucht und richtig in Fahrt zu kommen und ich hatte mir wohl auch leider etwas komplett anderes versprochen. Die Geschichte, die man nach dem Klappentext erwartet, ist eigentlich die Suche nach einem brutalen Serienmörder. Geliefert bekommt man allerdings etwas ganz anderes und die eigentliche Erwartung trifft nicht zu, denn die Ermittlung in diesen Mordfällen wird leider fast zur Nebensache. Hätte ich vorab gewusst, wie sich die Story abspielt, hätte ich das Buch wohl nicht gelesen, denn von einem Thriller verspreche ich mir eigentlich eine Menge mehr.

Alles in allem ist das Buch ordentlich ausgearbeitet und liefert ein solides Mittelmaß.

 

Mein Fazit:

Ich vergebe 3 Sterne für eine eher mittelmäßige Lektüre. Ich hatte mir von dem Buch leider etwas anderes versprochen und hätte definitiv mehr Thrill erwartet.

 

Marina Sharma