Rezension

Ein gutes Buch mit einem überraschenden Twist!

Und über uns das Licht - Katharina Groth, Alisha McShaw

Und über uns das Licht
von Katharina Groth Alisha McShaw

Bewertet mit 4 Sternen

~Das Cover finde ich total schön! Die Unterwasserwelt sieht sehr geheimnisvoll und interessant aus. Das Buch macht sich optisch damit wirklich schön im Regal.

Einstieg: Ich habe tatsächlich vorher noch nie von dem Verlag gehört und dementsprechend war dieses Büchlein hier das erste, was ich je aus dem Programm gelesen habe. Deswegen war ich auch nochmal extra gespannt. Ich habe mich übrigens sehr gefreut, dass es sogar signiert war! Ich konnte ziemlich schnell in die Geschichte eintauchen, da der Schreibstil schön flüssig ist und sich das Buch deswegen gut lesen lässt.

 Die Welt ist wirklich gut ausgearbeitet und sehr cool. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass in einer Welt gespielt hat, die unter dem Meeresspiegel liegt. Die Erde, wie wir sie kennen, gibt es nämlich nicht mehr. Stattdessen wohnen die Menschen in Kuppeln unter Wasser, die „D.U. Atlantis“ heißen. Gesteuert wird das Ganze durch ein komplexes Computersystem. Jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft, denn es gibt verschiedene Stufen, die sich durch ihre Kleidung in verschiedenen Farben und natürlich ihren Aufgabenbereich abzeichnen. Also die Idee des ganzes Buches fand ich damit schon mal sehr cool!

 Inhalt: Valea arbeitet auf Stufe 3, das heißt, sie ist für die Gesundheit zuständig. Sie ist in ihrem Bereich besonders schnell aufgestiegen und wird deswegen eines Tages ausgezeichnet. Bei dieser Gelegenheit lernt sie Corvin kennen, den Sohn des Kommandeurs und damit jemand von Stufe 1. Obwohl die beiden völlige Fremde sind, werden bei ihrer Begegnung Erinnerungen wachgerufen, die sie angeblich miteinander geteilt haben. Doch das ist völlig unmöglich, denn die beiden kennen sich doch gar nicht…. Oder? 

 Valea ist ehrgeizig und widmet die meiste Zeit ihrem Job. Sie ist eine vorbildliche Bewohnerin und hält sich immer an die Regeln. Nie hat sie das System hinterfragt. Doch nach der Begegnung mit Corvin verändert sie sich. Sie beginnt zu hinterfragen und gewinnt eine immer stärkere Persönlichkeit. Ich mochte Valea wirklich sehr gerne.

 Corvin ist intelligent und ziemlich humorvoll. Außerdem ist er kein Snob, wie man vielleicht zuerst denkt, sondern setzt sich da, wo er kann, für die ein, die im System benachteiligt werden. Er hat wirklich sehr ausgeprägten Drang nach Gerechtigkeit. Auch Corvin fand ich echt cool und sympathisch.

 Das Buch fand ich insgesamt echt spannend und ich finde auch die Länge klasse, denn es hat tatsächlich nur 300 Seiten und so etwas findet man ja im Fantsay/Dystopie Genre doch eher selten. Die Kapitel sind kurz, sodass man das Buch auch eben mal zwischendurch lesen kann. Ich finde, es hat sich sehr leicht lesen lassen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Spannungsniveau wird dadurch aufrechterhalten, dass es immer wieder Erinnerungsschnipsel gibt und man nicht weiß, woher diese kommen. Die Geschichte fand ich echt cool und es ist definitiv mal etwas anders. Es gibt auch eine ganz schön krasse Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Ende doch sehr abrupt fand. Ich persönlich mag ja so sehr offene Enden nicht ganz so gerne.  

 Fazit:

 Insgesamt ein wirklich gutes Buch mit einer außergewöhnlichen Idee!

 Bewertung:

 4 von 5 Sternen

 

Vielen Dank an Hawkify Books für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!