Rezension

Ein langsames Buch in einer hektischen Zeit

Die wundersame Erkundung der Farbe Moll - Esther Grau

Die wundersame Erkundung der Farbe Moll
von Esther Grau

Bewertet mit 4 Sternen

~Inhalt:

In “Die wundersame Erkundung der Farbe Moll“ begegnen sich eines Nachts Berufsberaterin Mona und ihr Nachbar, Consultant Ben. Beide können nicht schlafen, habe seltsame Träume und stecken beruflich fest. Ben steht kurz vor dem Burnout und auch Mona benötigt einen Ausbruch aus dem Alltag.
So verschlägt es die beiden per Roadtrip zu Gemälden von Ferdinand Hodler und schließlich in die Schweiz.
“Ein Roman über den Mut zum Aufbruch, den Zauber der Kunst und die Magie neuer Wege.“

Meine Meinung:
Eine kleine feine Geschichte über zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die sich schlaflos des Nachts finden, tagsüber verlieren und über die Kunst aus ihrer derzeitigen Situation hinaus wachsen. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde genießen und war fasziniert von der sehr bildhaften Sprache, durch die ich ein ums andere Mal beim Lesen grinsen musste, auch wenn die Situation nicht zum Lachen war. Die Geschichte der beiden Protagonisten regt zum Nachdenken  und zum Hinterfragen des eigenen Lebensentwurfes an. Auch wenn das Ende etwas offen bleibt, ist die Geschichte in sich rund.
Fazit:
Ein lesenswertes Kleinod für alle, die sich auf eine vielschichtige Geschichte einlassen können.