Rezension

Einer der besten Thriller dieses Jahr

Dahmer ist nicht tot - Edward Lee, Elizabeth Steffen

Dahmer ist nicht tot
von Edward Lee Elizabeth Steffen

Jeffrey Dahmer, einer der schlimmsten und gefürchtesten Serienkiller des 20. Jahrhunderts, ist tot. Er wurde im Gefängnis von einem Mithäftling erschlagen. Doch als eine Reihe von grausamen Morden Amerika erschüttert, fallen Parallelen zu Dahmers Morden auf.

Dieses Buch ist der Knaller, anders kann ich es leider nicht sagen. 

Nachdem einige negativen Stimmen zum neuen Werk von Lee und Steffens (Oder: zum nue übersetzten Werk...das englischsprachige Original ist aus den 90ern) aufgetaucht sind, hatte ich schon die Befürchtung, dass es meinen Erwartungen nicht gerecht werden könnte. Zum Glück war diese Befürchtung völlig unbegründet.

Die Ermittlerin ist absolut sympathisch und authentisch, sodass man von Anfang an auf ihrer Seite ist und mit ihr mitfiebert, auch im privaten Bereich.

Sprachlich gesehen ist das Setting genial. Es ist völlig simpel, aber absolut effektiv: Die Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind, sind im Präsens verfasst. Die Kapitel, die sich mit dem Haupthandlungsstrang befassen, dagegen im Präteritum. Dadurch ist direkt klar, wo man sich thematisch gerade befindet und Verwirrugnen sind ausgeschlossen.

Die Spannung ist durchgehend extrem hoch und man fliegt regelrecht durch das Buch.

Was mich besonders begeistert hat, ist, dass es kein klassisches, abgehobenes Lee-Ende gibt. Bei dem ein oder anderen vorherigen Werk hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schluss. Hier ist das nciht so und es ist einfach ein rundes und gnadenlos gutes Buch!

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