Rezension

Enttäuschung!

Broken Darkness. So verführerisch - M. O'Keefe

Broken Darkness. So verführerisch
von M. O'Keefe

Bewertet mit 3 Sternen

Nach einer beschwerlichen Flucht, kommt Annie in einem Trailerpark endlich zu Ruhe. Sie hofft auf Schutz und Sicherheit im Abgeschiedenheit des Trailerpark. Doch als sie sich gerade in ihrem neuen Zuhause einrichten wollte, klingelt ein fremde Handy in ihrem Wohnwagen. Sie nimmt den Anruf ab und da meldet sich einer verführerisch, raue stimme, der Dylan gehörte. Annie fühlt sich sofort an den fremden Mann hingezogen, obwohl sie nach dem harten Gartenarbeit sehr müde den Tag beendet, wartet sie am Abends sehnsüchtig Anrufe von Dylan. Ihr geheimnisvoller Telefonpartner verführt sie in eine völlig fremde Welt und er erwartet von ihr einige Sachen zu tun, Sachen, wo sie überhaupt ahnungslos war. Aus einem einfachen Anruf wird eine sehr geheimnisvolle, intensive Telefonsexbeziehung, doch nicht nur Annie hat Geheimnisse und nennt sie sich Layla, sondern Dylan hat auch einiges zu verbergen und zwar alles andere als ungefährlich...

Der wunderschöne Cover und der verführerisch viel versprechende Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich hatte hier wirklich was sinnliches erwartet aber wurde sehr schnell enttäuscht. Ich wurde mit Annies Naivität und ihre Art und Weise nicht warm, obwohl sie eine oder andere Menschlichkeiten gezeigt hat. Auch Dylan fand ich sehr unsympathisch. Der Schreibstil ist zwar leicht und locker, aber Gefühle heraus zu bringen, schafft es die Autorin bei mir nicht. Ich hätte wegen den ganze Situationen mit Annie Mitleid haben sollen, hatte ich aber leider nicht. Auch die Erzählstil war für mich nicht so berauschend. Wo abwechselnd aus dem Sicht von Annie als ich Perspektive erzählt wird, wird es Dylan Sicht von einem Drittenperson Perspektive erzählt. Die Story hat für mich sehr rasant angefangen, sodass ich in der Mitte gar keine Erwartungen mehr hatte. Erst ab dem zweiten Teil wurde ich wieder in den Bann gezogen und ich finde die Nebencharaktere und den Nebenstory viel mehr interessanter als die eigentliche Geschichte. Und der Cliffhanger rettet das Buch und von eigentlich zwei Sternen wurde dann doch noch drei.