Rezension

Epidemie

Infiziert (Bd.1) - Teri Terry

Infiziert (Bd.1)
von Teri Terry

Bewertet mit 4 Sternen

Sharona, die lieber Shay genannt werden will, ist eher eine Außenseiterin. Mit ihrer Mutter lebt sie abseits einer schottischen Ortschaft und sehnt sich zurück nach London; auch mit den meisten Leuten hier kann sie nicht viel anfangen. Doch all ihre Probleme werden nichtig, als sie auf einem ein Jahr altem Bild ein Mädchen erkennt, das sie getroffen hat. Sie meldet sich bei der Familie des Mädchens und lernt Kai, den Halbbruder von Callie kennen. Während sie noch versuchen, bei der Polizei Druck zu machen, geschehen auf den Shetland-Inseln merkwürdige Vorfälle und eine Epidemie erfasst ganz Schottland, bei der über 90 Prozent der Betroffenen sterben. Kai und Shay kommen einem unglaublichen Verbrechen auf die Spur - und dann ist da noch Callie ... die lediglich Kontakt zu Shay aufnehmen kann.

Eine spannende Geschichte in einem Setting, das so wirklich neu ist. Zumindest habe ich im Jugendbuchbereich noch nichts ähnliches gelesen, und ich lese viel. Wie üblich ein bisschen vorhersehbar (Shay + Kai = endless love), aber wenigstens nicht extrem aufdringlich. An Herzschmerzstellen fehlte es trotzdem nicht, denn es sterben extrem viele Leute, manche von denen welche, die nahegehen. Die Sache mit Duncan hätte jetzt nicht sein müssen, kam mir ein wenig an den Haaren herbeigezogen vor, ist aber auch nicht zu schlimm. Es gibt - da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt - noch mehr Fragen als Antworten, doch immerhin macht es Spaß zu lesen und ich möchte die Fortsetzungen lesen. Muss aber auch sagen, dass mir das ewige Hin und Her mit Shay und Callie nicht immer gefiel, andererseits war es auch ein genialer Kniff, um alle Infos an den Mann zu bringen. Mal sehen, was Terry noch draus macht.

Kommentare

wandagreen kommentierte am 20. November 2017 um 17:03

Teri Terry ist ziemlich gut, finde ich auch, auch wenn ich mir nie behalten kann, wo die R-Buchstaben hingehören.

E-möbe kommentierte am 21. November 2017 um 11:15

Ich muss noch Mindgames und dieses andere Buch von ihr lesen, das für sich allein steht. Jedenfalls finde ich cool, dass sie außer von gewissen Klischees abgesehen nicht immer denselben Einheitsbrei hervorwürgt.

sphere kommentierte am 20. November 2017 um 21:48

"Eine spannende Geschichte in einem Setting, das so wirklich neu ist."

Nicht verschrieben? Allein dafür lohnt es sich jedenfalls - Spannung + Neu, das passt!

E-möbe kommentierte am 21. November 2017 um 11:15

Nein, nicht verschrieben. Hier wird man für Schreibfehler geteert und gefedert oder wegen Körperverletzung verklagt. ;)