Rezension

Etwas zu opulent geraten

The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis - J. D. Barker

The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis
von J. D. Barker

Bewertet mit 3 Sternen

In Chicago herrschen seit Wochen Minusgrade, als eine Mädchenleiche in einem Fluss unter der dicken Eisschicht gefunden wird. Schnell wird klar, dass so einiges komisch ist an dieser Leiche und ihrer Platzierung in dem Fluss. Das Mädchen wurde vor drei Wochen als vermisst gemeldet und scheint bis zu ihrem Tod gut versorgt worden zu sein, außerdem trägt sie ganz eindeutig nicht ihre eigene Kleidung. 
Als ein weiteres Mädchen als vermisst gemeldet wird, ist allen beteiligten Ermittlern klar, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. 
Die Medien stürzen sich mit Feuereifer auf diesen neuen Fall und machen schnell den 4MK (bekannt aus Band 1 dieser Reihe) verantwortlich.
Detective Sam Porter, der schon mit dem Four Monkey Killer zu tun hatte, ist sich jedoch sicher, dass dieser nicht für die aktuellen Entführungen und Morde verantwortlich ist. 
Nachdem Porter aufgrund eines Regelverstoßes von dem Fall abgezogen wird, macht er sich auf eigene Faust daran, diesen Fall zu lösen und gleichzeitig den entflohenen Four Monkey Killer zu finden.

Auch dieser zweite Teil der Thrillerreihe fängt rasant an und die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. 
Man erlebt auch wieder einen Teil der Handlung aus der Sicht des Täters und bekommt dadurch einen umfangreicheren Überblick über die Ereignisse und die Beweggründe des Täters. 

Gleichzeitig vermischt der Autor in diesem Band zu viele Handlungsstränge, so dass keine der Einzelhandlungen so richtig vorangeht und die Perspektivwechsel zu rasant vonstatten gehen. 

Für mich war dies ein zu gewollter zweiter Teil, der übertrieben opulent ausgearbeitet wurde.