Rezension

First Comes Love

First Comes Love - Katie Kacvinsky

First Comes Love
von Katie Kacvinsky

Bewertet mit 3 Sternen

Inhalt:

Eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Katie Kacvinsky.

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen.

Die Geschichte wird aus Dylans und Grays Sicht erzählt, so dass man einen guten Einblick in beide Charaktere erhält.

Die Handlung konnte mich gleich zu Beginn abholen, es fiel mir schwer das Buch zur Seite zu legen. Doch dieses Lesevergnügen hat im Laufe des Buches etwas nachgelassen. Im letzten Drittel hat mich die Story verlassen, ich konnte nicht mit Gray und Dylan fiebern.

Dylan und Gray mochte ich zu Beginn ich unheimlich gerne. Das Kennenlernen der beiden war sehr schön und außergewöhnlich. Sie sind so unterschiedlich und passen doch so gut zusammen. Grays Gefühle entwickelten sich ziemlich schnell. Dennoch war es nachvollziehbar. Nach und nach erfährt man mehr über Gray und sein Verhalten, seine Vergangenheit und was ihn so belastet.

Trotzdem fehlte mir noch das gewisse Etwas, die Gefühle kamen nicht so richtig bei mir an. Ich konnte nicht richtig mit den beiden fühlen und fiebern.

Die Entwicklung der Story und der Beziehung zwischen Dylan und Gray gefiel mir zuerst gut. Sie kommt ohne gestelltes Drama aus und wirkte dadurch natürlich. Dennoch ging mir Dylan am Ende einfach nur noch auf die Nerven, ihr Verhalten war nicht mehr nachvollziehbar. Ich habe den Bezug zu den beiden verloren. Das Ende war mir zu offen. Ich habe auf ein schönes Happy End hingefiebert, das aber leider irgendwie ausblieb.

Eine nette Geschichte, die mich am Anfang gefangen genommen hat, der aber das gewissen Etwas fehlt.

Fazit:

Eine nette Geschichte, deren Potential nicht ausgeschöpft wurde.