Rezension

Gut aber mit ein paar Schwächen

Meeresrauschen und Inselträume
von Susan Mallery

Bewertet mit 3.5 Sternen

Nina lebt auf Blackberry Island und zwar schon ihr ganzes Leben lang. Sie ist das Rückgrat in ihrer Familie und hält alle zusammen. Doch Nina fehlt etwas und sie beginnt sich zu Fragen was mit ihren eigenen Träumen ist und ob sie diese noch erfüllen kann.

 

Ich liebe es immer wieder nach Blackberry Island zurück zu kehren und auch auf altbekannte Charaktere wie z. B. Andi zu stoßen. Aber die Geschichte handelt grundsätzlich von Nina, der Arzthelferin, die man bereits im Vorgänger kennen lernt. Mittlerweile arbeitet sie aber für Andi, da ihr Exfreund in die Arztpraxis seines Vaters einsteigt. Aber auch Nina’s kleine Schwester Averil hat einen großen Platz im Buch und beide Schwestern erzählen ihre Geschichten. Das fand ich zu viel. Mir hätte nur Nina’s Geschichte gereicht, da es selbst hier schon eine große Menge Baustellen gab. So viele Baustellen die ein Mensch alleine eigentlich gar nicht bewältigen kann. Und dann kommt noch Averil mit ihren Problemen. Hineinfühlen konnte ich mich prima, aber ich konnte nicht immer Verständnis für die Handlungen oder die Gedanken der Charaktere aufbringen. Manches Mal hätte ich Nina gerne geschüttelt. Ich kann gar nicht so genau beschrieben was mich am meisten gestört hat, denn gefesselt hat mich die Geschichte schon. Nur irgendwie habe ich mir mehrfach gedacht, na los jetzt seid doch alle mal etwas erwachsener. Aber das Ende hat mir ganz gut gefallen und ich frage mich, ob es einen nächsten Band geben wird und wer dann im Mittelpunkt steht. So eine kleine Kurzgeschichte über Andi und ihre Nachbarin fände ich prima.

 

Ein tolles Buch mit ein paar Schwächen. Zu viele Baustellen, dennoch super zum Eintauchen.