Rezension

Hat mich leider gar nicht erreicht

Alte Freunde
von John Niven

Bewertet mit 3 Sternen

Alan und Craig waren allerbeste Schulfreunde. Craig hatte sogar eine Band, war beliebt und erfolgreich. Alan war eher der Mitläufer und wurde nicht so beachtet. Irgendwann trennten sich die Wege von Craig und Alan. Alan wurde erfolgreich als Restaurantkritiker und Craig landete auf der Straße. Per Zufall treffen sie beide in London aufeinander und Alan lädt Craig auf ein paar Drinks ein. Doch dabei sollte es nicht blieben, denn Alan gewährt Craig für ein paar Tage Unterkunft in seinem Haus. Diese Einladung stellt Alans Leben komplett auf den Kopf.
„Alte Freunde“ war mein erster Roman von John Niven und ehrlich gesagt habe ich mir mehr erhofft. Niven gehört ja doch zu den Top-Autoren und umso neugieriger war ich auf mein erstes Buch von ihm. Doch diese Geschichte konnte mich nicht so richtig überzeugen.
Die Story nimmt nur recht langsam an Fahrt auf und gelangt auch nicht so richtig auf das obere Level des Spannungsbogen. Klar, es werden Drogengeschichten, Alkohol und jede Menge Flüche präsentiert. Aber dies allein macht noch keine gute und vor allem spannende Geschichte. Die Protagonisten sind charakterlich eher schwach und keiner von beiden konnte meine Sympathie gewinnen. Die Geschichte zieht sich ewig dahin und vieles konnte ich schon im voraus erahnen. Schade für mich, denn eigentlich habe ich so viel positives von John Niven gehört und gelesen.
Fazit

Diese Geschichte gehört wohl nicht zu den Besten des Autors. Mich hat sie leider gar nicht erreicht und die Seiten zogen sich endlos dahin. Vielleicht war auch meine Erwartungshaltung einfach zu hoch, doch „Alte Freunde“ ist eher ein Pausenfüller als ein Pageturner.