Rezension

Im Vergleich zu Band 1 eine echte Enttäuschung

Redemption Point - Candice Fox

Redemption Point
von Candice Fox

Bewertet mit 2 Sternen

Ted Conkaffey wird die Anschuldigungen, eine Dreizehnjährige entführt und vergewaltigt zu haben einfach nicht los. Er wurde schon längst frei gesprochen und lebt zurückgezogen in den Sümpfen Australiens. Plötzlich steht der Vater des Mädchens vor seiner Tür und will sich an Ted für dessen vermeintliches Verbrechen rechen. Ted entgeht dem ersten Angriff des wütenden Vaters um haaresbreite und sieht nur als einzige Chance, endlich Frieden zu finden darin, den tatsächlichen Täter zu finden. Gleichzeitig wird ein junges Paar in einer heruntergekommenen Kneipe erschossen; Amanda und Ted sollen helfen, auch diesen Fall zu lösen. Wieder tut sich das ungleiche Ermitterteam zusammen und ermittelt mehr oder weniger erfolgreich vor sich hin... oder auch nicht.

Bei "Redemption Point" handelt es sich leider um einen typischen zweiten Band einer Trilogie. Nicht entwickelt sich tatsächlich weiter, keine neuen Ideen kommen auf den Tisch und die absolute Langeweile ist vorprogrammiert. Teds Fall aus Band 1 wird wieder und wieder und wieder durchgekaut, Amandas Hintergrundgeschichte wird aufs Neue beleuchtet, was auch kein Mensch braucht. Der neue Kriminalfall um die jungen Leute in der Kneipe rutscht von Anfang an sehr in den Hintergrund, von echten Ermittlungen kann kaum die Rede sein. Amanda hampelt nur herum und reded Mist, Ted ist pausenlos deprimiert, lässt sich von allen Leuten herumschubsen und kommt in beiden Fällen nicht voran. Hier wird mal ein wenig nach dem Vergewaltiger des Mädchens gesucht, da wird mal ein wenig im Fall der Kneipenmorde "ermittelt" und zwischendurch gibt man ein Fernsehinterview, weil man sich ja überhaupt nicht denken kann, dass das nur wieder Öl ins Feuer gießt.

Einfach schlecht. Band 3 werde ich mir sparen. Ich bin nach dem grandiosen ersten Band mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde böse enttäuscht.