Rezension

Leider zu viele Längen

Cold Case - Das verschwundene Mädchen - Tina Frennstedt

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
von Tina Frennstedt

Bewertet mit 3 Sternen

Für die Rezi zu diesem Buch habe ich mir viele Gedanken gemacht.
Das Cover finde ich klasse, es weckt Spannung in mir und ich wollte sofort wissen, um was es in diesem Buch geht. Auch der Klappentext liest sich sehr gut und verspricht einen spannenden Thriller.
Der Einstieg ins Buch war auch überzeugend, gleich beim Prolog habe ich Gänsehaut bekommen, danach ist die Geschichte aber leider etwas abgeschwächt.
Es handelt sich hier auf keinen Fall um einen Thriller, vielmehr um einen Krimi. Der Prolog war leider die spannendste Stelle im Buch, danach konnte keine Gänsehaut mehr aufkommen.
Die Geschichte an sich finde ich interessant. Ein Mann vergewaltigt Frauen und gleichzeitig wird seine DNA mit einem Cold Case in Verbindung gebracht.
Tess und ihr Team fangen an zu ermitteln und versuchen alles, um den Vergewaltiger zu finden.
Der Schreibstil war zwar flüssig, aber an manchen Stellen etwas zäh. Es gab leider ein paar Längen, die  die spannenden Stellen in den Schatten gestellt haben.
Die Geschichte wirft viele Fragen auf, die am Ende einfach ungeklärt bleiben. Auch war mir die persönliche Geschichte der Ermittlerin an manchen Stellen etwas zu viel, da es einige Handlungen gab, die mit der Geschichte überhaupt nichts zu tun hatten.
Auch die Verbindung zu dem aktuellen Vergewaltigungsfall und dem Cold Case war mir etwas zu weit hergeholt. Das Ende kam sehr schnell und abgehackt. Hier hätte man nochmal richtig Spannung aufbauen können.
Trotzdem war es ein ganz nettes Buch, mit sympathischen Charakteren. Ob sich der zweite Teil dieser Reihe allerdings lohnt ist fraglich.