Rezension

magisch, mysteriös, mystisch

Taberna Libraria - Die Magische Schriftrolle - Dana S. Eliott

Taberna Libraria - Die Magische Schriftrolle
von Dana S. Eliott

Bewertet mit 2.5 Sternen

Alles fängt damit an, dass Corrie und Silvana in dem verschlafen wirkenden Örtchen Woodmoore eine Buchhandlung eröffnen möchten Doch schon bei der Renovierung und Einrichtung des Ladens geschehen merkwürdige Dinge. Silvana hört Stimmen, obwohl keiner in der Nähe ist, die geheimnisvolle Tür im Keller lässt sich nicht öffnen, Menschen haben tierähnliche Schatten und die Einwohner bestellen Bücher mit komischen Titeln vor. Für Corrie ein Grund, allem nachzugehen. Dabei stößt sie auf eine mysteriöse Welt namens Amaranthina. Fabelwesen und einen gut funktionierenden Austausch zwischen den beiden Welten.
Doch auch die dunkle Seite misch mit und plötzlich stecken Corrie und Silvana in ihrem größten Abenteuer.
 
Eine magische Buchhandlung hat sich wohl schon jeder Leser gewünscht. Die Protagonistin Corrie auch und ihr Traum wird wahr. Ihre Buchhandlung ist mit einer anderen Welt verbunden, einer Welt voll mit Halbelfen, Greifen, Werwölfen, Zauberern und vielem mehr.

Für Corrie ein Grund der Freude, ihre Freundin Silvana sieht dies jedoch etwas anders. Sie will eigentlich nur in Ruhe in der Buchhandlung arbeiten und sich mit nichts anderem herumschlagen, als den Kunden. 

Doch so einfach wird es für die beiden natürlich nicht. 
Und für die Leser auch nicht, denn plötzlich steckt man mitten in einem Abenteuer der fantastischen Art, umgeben von Büchern und Zaubersprüchen, mythischen Wesen und dem Versuch, trotz allem ein normales Leben zu führen.
 
Corrie und Silvana wirken von Anfang an sehr sympathisch, ebenso auch die weiter auftauchenden Charaktere, wie der Werwolf Yazeem, die Vampire Donnald und Talisienn oder die Magier Alex und Mortimer. Auffallend ist jedoch, dass sehr viele männliche Charaktere auftauchen und wenn weiblich, spielen diese (außer Corrie und Silvana) keine große oder nur kurze Rolle.

Auch plätschert die Geschichte teilweise vor sich hin, bis jemand einen Geistesblitz hat oder ein Rätsel löst. Wenn etwas unlösbar erscheint, kommt im nächsten Moment die Lösung. Alles scheint sehr einfach und spielerisch zu sein, selbst Angriffe, Drohungen und Attacken werden schnell abgehandelt.
Es herrscht immer eine gute Stimmung, sofort werden Antworten gegeben und alles wird besser, solange Kaffee gekocht wird.
 
Diese schnellen Lösungen und Abhandlungen fand ich schon fast etwas nervig und übertrieben. Ich hätte mir mehr "Komplexität" gewünscht
 
Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, was aber auch sehr am Schreibstil lag. Man flog durch die Geschichte, genoss die Dialoge, gerade wenn Corrie beteiligt war und das Setting war natürlich auch sehr interessant. Eine Welt hinter dem Buchladen. Eine Welt, die viele magische Abenteuer verspricht.
Ein geheimnisvoller Gegenspieler taucht natürlich auch noch auf. Er schreckt vor nichts zurück und will die absolute Macht.
 
Eine gelungene Abwechslung war der Vampir Donnald, der allem sehr skeptisch gegenüber steh und sich auch nicht scheut, dagegen zu halten. Hier kommt deutlich durch, dass alles doch nicht die heile Welt ist, die vorgegaukelt wird.
 
Auch wenn die Kritikpunkte überwiegen, fühlte ich mich gut unterhalten, freute mich über die Fortschritte und staunte über die Ideen. Ein Grund, die Trilogie natürlich weiterzulesen. 
 
Fazit:
Magisch, mysteriös und mystisch.