Rezension

Magischer Fantasy-Krimi

Witchmark
von C. L. Polk

Bewertet mit 3 Sternen

Miles Singer arbeitet als Psychologe in einem Veteranenkrankenhaus und ist gleichzeitig Hexe, was er aber unter allen Umständen zu verheimlichen versucht. Mächtige Hexen, genannt " Sturmsänger", sind die einzigen, die Magie praktizieren dürfen. Alle anderen "niederen" Hexen dürften den Sturmsängern höchstens als menschliche Batterie dienen, um deren Kräfte zu verstärken. Miles hat sich gegen ein Leben als sekundierende Hexe entschieden und ist aus seinem Elternhaus geflohen, um anschließend in einem verheerenden Krieg als Heiler zu dienen. Nun, Jahre später, behandelt er heimgekehrte Veteranen, die mit extremen Persönlichkeitsstörungen und anderen psychischen Problemen von der Front heimkehrten. Als ein vergifteter Mann zu ihm gebracht wird und in seinen Armen stirbt, nachdem er kryptische Sätze von sich gab, wird Miles fast gegen seinen Willen in die anschließenden Mordermittlungen gezogen. Ihm zur Seite steht ein Amaranthine, ein feenaritiges Wesen, das sehr starke magische Kräfte besitzt. Je weiter Miles in die Ermittlungen um den Vergifteten hineingezogen wird, umso mehr erfährt er auch über seine eigene Familie und über die Gründe, weshalb die Soldaten dermaßen verändert und eine Gefahr für die eigenen Familien darstellend, aus dem Krieg heimkehren.

Diese Mischung aus Krimi und Fantasy hat mir sehr gut gefallen, zumal die Autorin ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen beiden Genres geschaffen hat. Gleichzeitig fehlten mir leider an ein paar Stellen Erläuterungen bezogen auf gewisse Begriffe und Hintergrundinformationen zu manchen Ereignissen. Abgesehen davon findet man hier einen gelungenen Erstling.