Rezension

Mittelmäßiger Thriller mit zu viel privatem Blabla

Der 1. Mord - James Patterson

Der 1. Mord
von James Patterson

Bewertet mit 2 Sternen

Mehrere frisch vermählte Paare werden ermordet und anschließend auf erniedrigende Art und Weise drapiert.
Lindsay Boxer wird mit den Ermittlungen betraut. 
Sie ist mit der örtlichen Gerichtsmedizinerin befreundet und spricht auch privat und inoffiziell mit ihr über den laufenden Fall. Eine Reporterin platzt im ersten Mordfall mitten in die Ermittlungen und taucht plötzlich ungebeten am Tatort auf. Eine mega erfolgreiche Staatsanwältin versucht zu helfen; mehr schlecht als recht.

Diese vier Grazien gründen den " Club der Ermittlerinnen", das heißt, sie treffen sich nach Feierabend zum Cocktailtrinken und quatschen über privaten Kram, um nebenher mit klugen Einfällen den Fall des Serienmörders zu lösen.

Der Kriminalfall hat mir ganz gut gefallen. Nichts weltbewegend neues, aber recht solide und ganz gut durchdacht.

Was mich von Anfang an extrem genervt hat, war das ganze Private, das untergemischt wurde. 
Lindsay Boxer ist schlimm blutkrank, geschieden und verknall sich langsam in ihren Ermittlungspartner, der natürlich unheimlich sexy und dabei auch noch nett ist.
Und als sie sich zum xten Mal mit DEN MÄÄÄÄDEEEEELS zum Ermitteln und Saufen traf, hatte ich irgendwie keine Lust mehr.

Mittelmäßiger Frauenthriller für zwischendurch, bei dem man gut den Kopf ausschalten kann.