Rezension

Mors irrumat omnia

Das neunte Haus - Leigh Bardugo

Das neunte Haus
von Leigh Bardugo

Bewertet mit 4 Sternen

Yale ist eine der berühmtesten Universitäten der Welt, die unzählige berühmte und berüchtigte Persönlichkeiten hervorgebracht hat. Das liegt nicht zuletzt an den ebenso berühmten und berüchtigten Studentenverbindungen, den "Häusern", deren bekanntestes Skulls & Bones ist. Acht gibt es davon, und was die meisten nicht wissen, ist, dass sie alle ihr Händchen in Magie versuchen und jeder seine eigene Spezialität dabei hat. Dann existiert noch das neunte Haus, Lethe. Sie sind dafür da, die anderen zu überwachen, damit keine streunende Magie Unheil anrichtet. Alex Stern ist ganz neu im Geschäft und sie ist fast ganz auf sich allein gestellt, als ein Mord auf dem Campus geschieht. Ob es dieses Mal hilfreich ist, dass sie Geister sehen kann? 

Ich gestehe, dass ich ziemlich Probleme hatte mit dem Einstieg. Das ging mir zwar bei meinen heiß geliebten Krähen ebenso, aber hier war es schlimmer, weil es teilweise wirklich so Young Adult/New Adult war, womit ich so gar nichts anfangen konnte. Aber entweder hat sich Bardugo irgendwann ihrer Stärken besonnen oder ich gewöhnte mich dran oder beides - ab einem gewissen Punkt entwickelte die Geschichte einen Sog, dem ich gern folgte. Alex war eine taffe Protagonistin, die sich nicht gern die Butter vom Brot nehmen ließ und auch die Nebenfiguren bekamen gute Charaktere, mit denen sich was anfangen ließ. Ein paar ernste Themen wurden mit dem nötigen Respekt behandelt und am Ende konnte ich sagen - her mit dem zweiten Teil! 

Kommentare

lex kommentierte am 14. Februar 2020 um 21:48

Oh Mann... ich hör's gerade und es ist soooo unfassbar langweilig. Rückblende, Rückblende, Hintergrundinfo, noch ne Hintergrundinfo... die Handlung kommt überhaupt nicht in die Gänge. Ich kann nicht glauben, dass das Bardugo geschrieben hat. Ich hoffe inständig, dass ich an diesen besagten Punkt komme, ab dem es flutscht. :-)

e-möbe kommentierte am 14. Februar 2020 um 22:43

Ich glaube, gehört hätte ich es auch nur ungern und vielleicht sogar abgebrochen. Wenn ich mich langweile, kann ich schneller lesen oder notfalls auch mal überlesen, aber beim Hören wird man ja gezwungen, sich dem Tempo des Sprechers zu fügen.