Rezension

Niemand schweigt für immer

Secret - Niemand schweigt für immer - Brad Meltzer, Tod Goldberg

Secret - Niemand schweigt für immer
von Brad Meltzer Tod Goldberg

Klappentext:
Als Hazel Nash sechs Jahre alt ist, lehrt ihr Vater sie einen Grundsatz: Geheimnisse müssen gelöst werden. Er weiß es ganz genau, denn er hat eine TV-Sendung, in der er alle Verschwörungen der Welt entlarvt – »House of secrets« macht ihn zum Star. Jahre später ist Hazel eine anerkannte Archäologin. Nach einer Autofahrt mit ihrem Bruder und ihrem Vater erwacht sie ohne Erinnerung. Ihr Vater ist bei dem Unfall ums Leben gekommen, ihr Bruder wurde verletzt. Dann taucht ein Agent vom FBI auf und will Genaueres wissen: Ein Mann, den ihr Vater wegen seiner Sendung besucht hat, ist ermordet aufgefunden worden. Zurück in ihrem Haus, findet Hazel Waffen, die sie nicht kennt, und sie hat ein Tattoo am Hals, von dem sie nichts wusste. Ihr kommt ein ungeheuerlicher Verdacht. Was hat sie mit dem Tod ihres Vaters zu tun?

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch war etwas schwer und wirr. Es brauchte ein bisschen Zeit bis ich mich richtig eingelesen hatte und mir einen Überblick verschaffen hatte. Es ist besser, wenn man am Buch zeitnah dran bleibt, es fordert schon an Konzentration.

Bis zum Ende tappt man ahnungslos und voller Fragen im Dunkeln. Die Spannung war aber für mich nicht auf Anhieb da. Die zweite Hälfte des Buches empfand ich als deutlich stärker als die erste Hälfte. Dabei eben mal mehr, mal weniger spannend. 

Bei der Handlung selbst konnte ich nicht immer ganz durchblicken. Es gab viele Handlungsorte über die ganze Welt verstreut ohne das sich mir der Grund darauf erschloss. Da gab es allgemein einige mir nicht erschließbare Aktionen. 

Die Charaktere waren alle interessant, eher kühl gehalten. Wem kann man vertrauen, wem nicht? Sie haben einen gut unterhalten. Wer ist der Hauptcharakter selbst? Ein Abenteuer auf der Suche nach ihrem Ich und für das Geheimnis ihres Vaters beginnt.
Die Rückblicke in Bezug auf Vater Jack haben mir gefallen.

Ein interessantes Buch mit Schwächen. Aber einen Blick darauf ist es wert.