Rezension

Sehr gute Fortsetzung

Das Vermächtnis der Grimms - Nicole Böhm

Das Vermächtnis der Grimms
von Nicole Böhm

Bewertet mit 5 Sternen

Cover

 

 

Wie schon bei Band 1 finde ich das Cover und die ganze Aufmachung des Buches auch hier wieder wahnsinnig schön.

 

 

Inhalt

 

 

Der Grimm ist erledigt, die Verantwortlichen dafür sind hinter Gittern und die Welt atmet auf. Aber ist das wirklich so? Zwar scheint es, als gehören die Black-Wolf-Morde endlich der Vergangenheit an, aber in Abalion treibt der Grimm noch immer sein Unwesen.

 

 

Kristin dagegen fühlt sich sicher, flirtet mit Marcel und trainiert nebenbei, aber sie hat nicht die geringste Ahnung, was noch auf sie zukommt. Denn wer ist Kristin wirklich? Sie weiß nicht, dass sie tatsächlich gar kein Mensch ist und das Braydon sie belogen hat.

 

 

Währenddessen ist Ash wieder in Moons Palast. Sie erklärt ihm, dass der Grimm noch lange nicht vernichtet wurde. Er soll die Märchenwelt vernichten, umso mehr er zerstört, umso schwächer wird Moon und umso stärker wird der Grimm. Dies will Isa für sich nutzen, um die Herrscherin der Erde und der Fantasiewelt zu werden. Außerdem erzählt Moon ihm endlich, wer er wirklich ist und wer seine Eltern sind.

 

 

Waylon zeigt sich mit Isas Plänen nicht ganz einverstanden, ihn plagt das schlechte Gewissen. Aber sie erpresst ihn mit einer Lüge und deswegen macht er weiterhin, was sie verlangt, egal wie schlimm es ist.

 

 

Meine Meinung

 

 

Der Aufbau des Buches bleibt seinem Vorgänger treu. Es werden wieder einige Kapitel aus Sicht von Ash oder Kristin in der ersten Person erzählt und andere Kapitel in der Erzählperspektive über andere Protagonisten. Dabei gibt es dann viele Rückblenden, wobei vor allem erklärt wird, wer Kristin wirklich ist. Mit Kristins Geschichte hatte ich zunächst ein paar Schwierigkeiten, um alle Puzzlestücke zusammen zu setzen und alles richtig zu verstehen.

 

 

Generell ist es bei diesem Buch auch so, dass ich das Grundprinzip sehr einfach und sehr, sehr gut finde, die Umsetzung aber teilweise schrecklich kompliziert ist. Vieles wird so ausgeschmückt und so detailliert erklärt, dass ich manchmal wirklich sehr viel Mühe hatte, mir alles zu merken und zu unterscheiden, was jetzt wirklich wichtig ist und was nicht. Es ist nun mal keine Geschichte, durch die man einfach so durchfliegen kann, man muss schon sehr konzentriert lesen. So ging es auf jeden Fall mir.

 

 

Zwischendurch fand ich das Buch unheimlich spannend und fesselnd, aber wie schon erwähnt, durch die oft zu langen Handlungen war es dann auch hin und wieder etwas langatmig, das nahm mir gelegentlich etwas die Spannung.

 

 

Was die Charaktere anging wurde hier meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Es gibt keinen Protagonisten von dem ich sagen würde, dass er mich gelangweilt hat oder ich ihn nervig fand.

 

 

Fazit

 

 

Eine wirklich sehr tolle Geschichte, die durch einige Längen und etwas zu viel Inhalt leider ein bisschen schwächelt. Manchmal ist es einfach zu viel des Guten. Trotzdem ein geniales Buch, das ich lange in Erinnerung haben werde und das mich auch gut unterhalten hat. Von mir gibt es dafür eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans.