Rezension

Sturz in die Zeit

Sturz in die Zeit - Julie Cross

Sturz in die Zeit
von Julie Cross

Bewertet mit 1.5 Sternen

Meinung: Der Satz, den ich mit diesem Buch ab sofort verbinde ist: Meine Güte, das kann ja wohl jetzt nicht wahr sein !!. Das Buch war defintiv das Nervigste der letzten Wochen. Ich kann kaum glauben, dass ich es bis zum Schluss gelesen habe.

Aber von vorne. Schon der Einstieg in Jacksons Welt fiel mir schwer. Zeitreisen, schön und gut. Das war sicher nicht mein Problem. Eher die Tatsache, wie die ganze Sache von der Autorin rüber gebracht wurde. Es fängt ganz harmlos damit, dass Jacksons Freundin Holly von zwei Männern ermordet wird und er ohne Vorwarnung in die Vergangenheit reist. Natürlich hat er das schon früher gemacht, aber nicht so. Diesmal kann er nicht wieder zurück. Also versucht er sich dem Leben vor 2 Jahren anzupassen und wird sein 2 Jahre früheres Ich .. Und natürlich fällt keinem auf, dass Jackson anders aussieht als noch vor ein paar Wochen . Aha. Wirklich sehr sinnvoll.

Der Rest geht ziemlich langweilig weiter. Nachdem er dann die Rolle des 17-jährigen spielt trifft er wieder auf Holly und sie verlieben sich wieder ineinander. Zwischendurch kommt er Geheimnissen auf die Spur, die total an den Haaren herbei gezogen wurden. Das Ende war dann der Knaller, aber im schlechten Sinne. Da denkt man, es ist vorbei, weil die alle fröhlich auf ein Segelbott hüpfen und die größten Probleme geklärt sind und schon passiert wieder was. Ist dann das ausgestanden passiert wieder etwas und man denkt sich einfach nur noch, wann zum Teufel ist das Buch endlich fertig ?!

Eigentlich hätte man das Buch auch als Einzelband verlegen können, dazu würden nur wenige Änderungen fehlen; aber Nein, es wird wieder eine wunderbare Trilogie, damit die vielen Leutchen ein bischen mehr Geld verdienen.

Die Charactere hatten weder Tiefe, noch ein Gesicht. Ich erlebt das Ganze eher wie durch einen Schleiher. Weder Jackson noch Holly wirkten jemals echt oder zeigten reale Gefühle und natürlich glaubt sie Jackson sofort, als er ihr von der Zeitreise Sache erzählt.

Den Mittelteil überflog ich meistens, da waren echt keine interessantes Infos. Nur ganz ganz selten, kam eine nette Szene, die ich mir dann auch durchlas.

Fazit: Ein völlig überbewerter Roman, dessen Fortsetzungen ich definitiv nicht lesen werden. Da es aber selten gute Momente gab, werden es 1,5 Sterne.