Rezension

tolles Cover - Inhalt doof

Meer der Finsternis - Dean Koontz

Meer der Finsternis
von Dean Koontz

Bewertet mit 2 Sternen

Die ersten 80 Seiten waren sehr spanned. Eine Verfolgungsjagd a´la James Bond. Es gibt viel Humor in dem Buch, aber etwas zu viele Metaphern, irgendwann sind einem die vielen coolen Vergleiche und markigen Sprüche zu viel. Nach den ersten 80 Seiten folgt sinnloses Geplänkel zwischen einer geheimnisvollen Frau und dem Helden der Geschichte (Odd THomas, der Visionen hat und Tote sieht). Dieses Geplämkel soll wohl Spannung erzeugen ("Wer bist Du?" "Alles zu seiner Zeit",  "Woher wußtest Du...?" "Die Zeit wird kommen, da wirst Du es erfahren"  ---übrigens ist das Buch zu Ende bevor der Leser es erfährt--- "Was ist das ?" "Die Zeit wird es zeigen"), hat bei mir aber eher den Wunsch geweckt, das ganze abzubrechen. Habe jedoch durchgehalten, denn es liest sich ja auch leicht, aber gelohnt hat es sich nicht wirklich, auch wenn es ab Seite 153 wieder besser wurde. Das Buch strotzt nur so von Pseudophilosophischen Ansichten, was  mir irgendwann ziemlich auf die Nerven ging. Wie das angeberische Geschwaffel eines Koksers. Zur Handlung kann ich nicht viel sagen, außer das sie ziemlich abstrus ist. Der Autor hat versucht James Bond und Horror  mit noch einen Schuß Fantasie zu mischen und in meinen Augen ist Murks rausgekommen.  Dies ist mein 2. Buch von dem Autor. Das erste bestach durch seine durchweg düstere, beklemmende und bedrückende Stimmung. Dies ist dem Autor hier nicht gelungen.

Das Buch ist nicht unbedingt schlecht, aber überhaupt nicht mein Fall.