Rezension

verstörend

Verloren - Die Kinder der Hexen - Daniela Winterfeld

Verloren - Die Kinder der Hexen
von Daniela Winterfeld

Bewertet mit 3 Sternen

Nico ist in der Schule ein Außenseite, denn seine psychische Krankheit machen es ihm nicht gerade leicht,  mit anderen in Kontakt zu treten. Ihn quälen Albträume und Halluzinationen von brennenden Menschen und Häusern. Dann tauchen die Schwestern Cairenn, Leany und Iry  in seinem Leben auf und dieses nimmt eine neue Wendung. Denn zu Leany fühlt sich Nico sehr hingezogen, obwohl sie sich sehr abweisend ihm gegenüber verhält. 

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie, das mich im Vorfeld extrem angesprochen hat; ich wollte es unbedingt lesen. Die Geschichte sehr ungewöhnlich, weit ab von dem was man Mainstream nennt. Die Autorin entführt ihre Leser in einer sehr düstere und schonungslose Welt. Nico wird in der Schule gemobbt, aber das auf sehr extreme und brutale Weise. Auch seine psychische Krankheit macht es dem Leser nicht leicht, ihn wirklich zu verstehen. 

Ich muss gestehen, dass ich mit dieser Art der Geschichte nicht ganz klar gekommen bin, obwohl ich sehr positiv an die Geschichte heran gegangen bin. Vielleicht war das auch das Problem und meine Erwartungen waren einfach zu hoch. Ich fand das Ganze sehr verstörend, verwirrend und manchmal auch sehr zusammenhanglos. Es handelt sich hier übrigens nicht um ein typischen Jugendbuch, auch wenn die Charaktere noch sehr jung sind. Besonders gestört hat mich das Verhalten von Leany, die am Anfang einfach nur zickig wirkt. Klar, später wird ihr Verhalten erklärt, aber für mich hat sich am Anfang einfach zu viele Minuspunkte gesammelt. Nur weil man selbst etwas Schlimmes erlebt hat, berechtigt das nicht, dass man zu anderen ungerecht ist. Auch fehlt mir insgesamt der Fantasy-Anteil, da habe ich einfach etwas Anders erwartet. 

Ich vergebe deshalb 3 von 5 Punkten.