Rezension

Viel zu übertrieben!

Die Familie - Richard Laymon

Die Familie
von Richard Laymon

Bewertet mit 3 Sternen

Der Roman "Die Familie" von Richard Laymon, aus dem Jahre 1988 erschien unter dem Originaltitel "Midnights Liar" bei Leisure Books, New York.

Als bei einer Führung durch die Mordock Höhle der Strom entfällt, scheinen die Touristen gefangen zu sein. Es ist Stockfinster und sie können ihr Hände nicht vor Augen sehen. Dies ist jedoch nicht ihr einigstes Problem. In der Höhle lauert noch etwas viel bestialischeres.

Das Buch, ist ungewohnt kurz und hat nur 20 Kapitel, die auf 335 Seiten verteilt sind. Zur Handlung muss ich sagen, dass mir der Anfang in der Höhle sehr gut gefällt. Jedoch wird es immer absurder und oberflächiger. Der Höhepunkt des Buches besteht in einem bestialischen Abschlachten, dass für mich einfach nur fehl am Platz wirkt.

Die Charakter sind mir zu flach beschrieben. Das Größte Unmissverständnis bereitet mir, ich sage nur: Das Baby. Was sollte das? Warum hat sich Laymon so etwas ausgedacht?

Das Cover gefällt mir jedoch sehr gut. Die eingestanzte Türklinke fühlt sich toll an und sieht super aus.

 

Splatter Elemente sind für mich komplett zum falschen Zeitpunkt eingesetzt worden. Zwar Spannend, aber mehr auch nicht. Ganz knappe 3 Sterne.

Kommentare

Dalang kommentierte am 22. Februar 2014 um 06:38

Du magst offenbar tiefgründig gezeichnete Personen und kritisierst, dass der Höhepunkt des Buches ein bestialisches Abschlachten war. Warum liest du dann R.L.?

Nico Helgert kommentierte am 22. Februar 2014 um 11:58

Richard Laymon gehört zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern. Für mich war es nur auffällig, dass das Buch zwar Spannend war, jedoch Anfangs eigentlich >>ziemlich<< unbrutal ist. Es kam für mich später so rüber, dass sich Lamon gedacht hat:"Mhm... eigentlich bin ich ja Horror Autor. Da muss nochwas kommen..." und so bringt er gegen Ende des Buches nochmal, für mich einfach unpassend, Splatter Element hinein. Als Beispiel, ich weiss nicht ob du das Buch schon gelesen hast, ist die Szene mit dem Baby. Diese Handlung ist für mich einfach komplett sinnlos und fehl am Platz. Bei anderen Laymons hatte ich dieses Gefühl noch nie. Bei Die Familie ist es mir nur extrem aufgefallen.