Rezension

War sehr enttäuscht, nachdem ich so viel gutes gehört habe.

Das Beste, das mir nie passiert ist - Jimmy Rice, Laura Tait

Das Beste, das mir nie passiert ist
von Jimmy Rice Laura Tait

Bewertet mit 3 Sternen

Kurzbeschreibung:

Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen. »Das Beste, das mir nie passiert ist« ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder?
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit einem kleinen Prolog, den man erst im Laufe des Buches versteht und so wirklich registriert. Dann geht es damit weiter, dass das Buch immer abwechselnd aus Hollys und Alex' Sicht erzählt und auch manchmal noch Rückblenden in frühere (1997-1999) Jahre macht.
Die Geschichte, dass sich zwei Menschen immer wieder falsch verstehen und beide nicht verstehen, dass sie voneinander und gegenseitig geliebt werden, ist ein tolles Thema, total alltagsbezogen und es gibt eben auch Spannungsmomente, aber im Ganzen hat mir das Buch nicht so gut gefallen. 
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und war sehr zuversichtlich, dass mir dieses Buch gefallen wird, aber leider war ich recht enttäuscht. Es kam nicht in Gang, hatte totale Längen und es gab ständig ein Hin und Her. Es gab ein paar konfuse, ganz verrückte Handlungen, z.B., dass Alex noch eine andere Freundin hat, mit der er wahrscheinlich sonst nie zusammen gekommen wäre.

Die Personen waren auch durchwachsen. Da gab es die Klischee Protagonistin Holly. Fast 30, einen Job, den sie sich vorher nie vorgestellt hatte. Ziele, die sie alle nicht erfüllt hat. Einen Mann, von dem sie sich teilweise abhängig macht, der sie aber wie Scheiße behandelt und eine Klischee-Freundin Jemma. Diese ist hyperaktiv, redet sehr viel und denkt nur an Männer und Sex. Es gibt dann noch den abweisenden Freund der Protagonistin Richard, der mich mit seinen Handlungen immer wieder in den Wahnsinn getrieben hat. Zusätzlich gibts da noch kleine Rollen wie Melissa, die richtig bekloppte Arbeitskollegin und Danny, der immer für seine Mitmenschen da ist und ein herzensguter Mensch ist.
Und dann gibt es Alex, der sensibel ist und sein ganzes Leben Holly liebt, die es aber nicht weiß und bei dem sich alles um Holly dreht. Ich mochte Alex, ich mochte teilweise Jemma und ich mochte auch Danny, von dem man aber sehr wenig las.

Das Cover ist traumhaft! ICH LIEBE ES. Es spiegelt all das wieder, was im Buch vorkommt.

Das Ende ist komisch, aber teilweise realitätsnah. Ich hätte einfach gerne nach dem Ende noch mehr gelesen oder das Ende vorverlegt und dann mehr davon in die Geschichte eingebaut.
Fazit:
Ein Buch, das mich einfach nicht begeistern konnte, Längen hatte und zum Ende hin zu schnell war.
Gerade so 3 Sterne.