Rezension

Wie schon die Vorgänger: Heiß, aber auch sehr theatralisch

Lotus House - Sinnliches Verlangen - Audrey Carlan

Lotus House - Sinnliches Verlangen
von Audrey Carlan

Bewertet mit 4 Sternen

Mila Mercado gibt im Lotus House Yoga-Stunden, in ihrer Freizeit ist sie Künstlerin und malt unter anderem Aktbilder. Mila macht sich Gedanken über ihre Zukunft. Reicht ihr das, was sie im Lotus House macht? Sollte sie ein eigenes Studio eröffnen oder vielleicht auch zusätzlich noch außerhalb unterrichten?

 

Atlas Powers möchte einen ganz speziellen Yoga-Kurs im Lotus House geben. Nebenbei ist er Musiker und träumt von einem Plattenvertrag. Um den neuen Kurs bekannt zu machen möchte er sich Hilfe von alten Bekannten holen.

 

Mila und Atlas kennen sich bereits aus dem Lotus House, aber mit seinen Anmachsprüchen blitzt Atlas bislang bei Mila ab. Mila hält ihn für selbstgefällig und egoistisch, steht aber irgendwie doch auf ihn. Aber sie hat keine Zeit für einen Mann in ihrem Leben, bislang hatte sie lieber One-Night-Stands. Auch sie soll bei dem Kurs von Atlas dabei sein ohne überhaupt zu wissen, um welche Art von Kurs es sich handelt.

 

Also zunächst einmal finde ich den Schreibstil wie schon in den Vorgängern sehr einfach und schön, aber auch oft sehr theatralisch. Man kann durch alle Bücher hindurchfliegen und es ist auch alles sehr leicht verständlich.

 

Mila fand ich als Charakter noch relativ authentisch, Atlas war teilweise etwas übertrieben. Schon alleine der Name Atlas Powers ist schon sehr speziell. Wie dann beide Charaktere zueinander finden fand ich dann aber wiederum sehr schön. Beide bemerken schon bald, dass es wichtig ist, nicht nur oberflächlich über einen Menschen zu denken. Denn beide erkennen mehr Gemeinsamkeiten an sich, als sie zunächst dachten. Das Thema war nicht wirklich etwas Neues, es war nur einfach ein anderer Kurs und andere Charaktere mit anderen Hintergrundgeschichten im und um das Lotus House.

 

Fazit

 

Auch dieser Band hat mir wieder recht gut gefallen. Aber alles in allem muss ich jetzt nach drei Büchern der Lotus House Reihe sagen, dass mir die Geschichten und auch die Charaktere alle etwas zu theatralisch und zu schmachtend sind. Noch dazu erfährt man nicht wirklich was Neues. Es sind immer wieder neue Hauptprotagonisten deren Leben sich im und um das Lotus House abspielen und die früher oder später heißen Sex haben. Dazu tauchen dann immer wieder die Hauptprotagonisten aus den Vorgängerbüchern oder aus den folgenden Büchern kurz auf. Wer auf so richtige Schmachtromane mit heißer Erotik steht, der ist bei diesen Büchern genau richtig. Für mich muss ich sagen, dass ich die Reihe eher nicht weiter verfolgen werde. Trotzdem war es ein gutes Buch, das ich auch gerne weiterempfehle für Fans des Genres.