Alle Rezensionen von Litir

Mutter des Monats - Gill Hornby

Mutter des Monats
von Gill Hornby

Mutterkonflikt

Selbstzweifel, Kontrollsucht, Rivalität - wüsste man nicht, dass erwachsene Frauen im Mittelpunkt stehen, könnten diese Handlungsbestandteile auch aus einem Teenager-Roman stammen.

Mutter ruft an - Bastian Bielendorfer

Mutter ruft an
von Bastian Bielendorfer

Verbindungsschwierigkeiten

Literarisch ist das Motiv einer Mutter, die mit der Technik hadert und ihren Sohn damit herausfordert für mich nichts Neues. Darum erscheinen ein paar der geschilderten Szenarien, wie bereits schon einmal gehört.

Sag bloß Mama nichts davon - Charles Carillo

Sag bloß Mama nichts davon
von Charles Carillo

Familiengespräch mit Schönheitsfehlern

Das Werk folgt beim Durchlesen auf den ersten Blick dem typischen Muster eines Familiendramas mit melancholischen Anklängen. Die dann in der Aussprache zwischen Vater und Sohn aufgegriffenen Themen, wie z.B. der Scheidungsablauf, sind dann aber teilweise wieder ungewohnt dargestellt.

Nettelbeck und Familie - Gerhard Matzig

Nettelbeck und Familie
von Gerhard Matzig

Vaterfreuden waren schon einmal lustiger

Im Untertitel dieses Buches wird dem Leser das Vater sein in der heutigen Zeit als Abenteuer beschrieben.

Lebenslänglich Klassenfahrt - Bastian Bielendorfer

Lebenslänglich Klassenfahrt
von Bastian Bielendorfer

Note: Befriedigend

Bei einem Folgeband ist der Vergleich zum vorherigen Werk schon fast Usus. Besonders, da es nach "Lehrerkind" so schien, als wäre alles zum Thema Lehrerkind-Probleme gesagt worden.

Umso erfreulicher ist es, dass Bielendorfer es durch das Konzentrieren auf den Bereich Klassenfahrten schafft den Leser erneut zu erstaunen und unterhalten.

Baba Jaga - Toby Barlow

Baba Jaga
von Toby Barlow

Mission gescheitert

Die Ausgangsmischung - zaubernde Russin und verdeckt arbeitender Amerikaner im Paris von einst - verspricht Potential, Spannung und Humor.

Leider erzeugt das Werk dann eher Irritation, als Unterhaltung.

Lehrerkind - Bastian Bielendorfer

Lehrerkind
von Bastian Bielendorfer

Diagnose: Leseschwäche

Dieses Buch ist mit Vorsicht zu genießen, da der Autor bei seiner Darstellung stets sehr subjektiv vorgeht.

Seine teils irrwitzigen Schilderungen hinterlassen eine fassungslose Erheiterung, die hin und wieder ermüdend wirkt. Besonders der sich wiederholende Verweis auf die Unzulänglichkeiten des heranwachsenden Körpers erscheint eher als Lückenfüller.

Dunkle Halunken - Terry Pratchett

Dunkle Halunken
von Terry Pratchett

Queen Viktoria would be amused

Zugegeben: Die Formel ´Junger Mann rettet mysteriöse Schönheit und schickt sich an ihr Ritter zu sein´ ist nicht neu. Terry Pratchetts "Dunkle Halunken" zeigt uns darüber hinaus aber auch ein London, wie es die wenigsten wohl kennen. Man erfährt über ein tägliches Leben, das man sich heute kaum vorzustellen vermag.

Erwin, Mord & Ente - Thomas Krüger

Erwin, Mord & Ente
von Thomas Krüger

Leidlich ländlich

Der Protagonist Erwin ist kein Bulle von Tölz und sein tierischer Begleiter kein Kommissar Rex. Dennoch muss sich dieses in seiner Lebensweise und Partnerschaft recht eigenwillige Paar einem ganzen Klotz an Herausforderungen stellen: Erwins Abstrampeln mit sich selber, seiner Geisteskraft und Vergangenheit. Die belächelnde Behandlung durch die Dorfbewohner.

Suche Frau in anständigem Zustand - Birgit Adam

Suche Frau in anständigem Zustand
von Birgit Adam

Komik der Beziehungsanbahnung gut beschrieben

Birgit Adam hat mit diesem Werk ein Kommunikationsmedium in den Fokus gerückt, von dem man in der heutigen Zeit glaubt, dass es eher langsam ausstirbt.

Dem scheint, wenn man dieses Buch liest, aber nicht zu sein. Vielmehr sucht die Akademikerin scheinbar genauso verzweifelt über dieses Medium nach dem eigenen Pendant, wie der Rocker oder Hippie.

Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten - Enzo Fileno Carabba

Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten
von Enzo Fileno Carabba

Fein gedacht, lau gemacht

Als ich den Text auf der Buchrückseite las und sah, dass als Kommentar "Koks und Spitzenhäubchen" dort stand, erinnerte mich das an "Arsen und Spitzenhäubchen".

Leider war die Lektüre aber dann nicht so erheiternd, wie der Klappentext es vermuten liess.