Rezension

Eine gelungene Fortsetzung

Mühlviertler Kreuz -

Mühlviertler Kreuz
von Eva Reichl

Bewertet mit 5 Sternen

Während Chefinspektor Oskar Stern gemeinsam mit dem Gerichtsmediziner Weber den Johannesweg erwandert, um die Wettschuld einzulösen, wird auf der Ruine Reichenstein die Hochzeit von Marion Balduin und Fabian Hallsteiner gefeiert.

 

Am Morgen nach der Feier müssen zahlreiche Gäste ihre Brummschädel kühlen und junge Ehefrau hängt tot in den Bäumen der Burgruine. Ein alkoholgeschwängerter Unfall oder hat hier jemand nachgeholfen?

 

Chefinspektor Oskar Stern und sein Team rücken an und nehmen die Familien des Hochzeitspaares unter die Lupe. Schnell finden sie heraus, dass die hübsche Summe von 5 Millionen Euro den Besitzer gewechselt hat, um die Firma des Brautvaters zu retten. Marion, die verkaufte Braut? Liegt hier das Mordmotiv, denn dass die sturzbetrunkene Braut nicht von selbst in den Burggraben gefallen ist, ist nun auch erwiesen.

 

Die Abgründe, die sich in beiden Familien auftun, lassen die Ermittler die Köpfe schütteln.

 

Nach einem heftigen Showdown ist in der gut zusammenarbeitenden Gruppe nichts mehr so, wie vorher.

 

Meine Meinung:

 

In diesem vierten Fall für Oskar Stern und Mara Grünbrecht eröffnen sich familiäre Abgründe, die sich niemand so recht vorstellen kann. Hass und Intrigen innerhalb der Familien vergiften das Leben der Angehörigen.

 

Dieser Fall zeigt auch, wie gefährlich der Beruf der Kriminalbeamten sein kann. Dass ein winziger Fehler, tödlich enden kann.

 

Fazit:

 

Dieser persönlichste Fall für Oskar Stern und Mara Grünbrecht hat mir sehr gut gefallen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.