Rezension

Einer der besseren Dan Browns

Meteor (ungekürzt) - Dan Brown

Meteor (ungekürzt)
von Dan Brown

Inhalt:
Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteor von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte – und die bereit ist, dafür zu töten ... (Quelle: lübbe.de)

 

Meine Meinung:

Dies ist eines der beiden Bücher, die nichts mit Dan Browns Held Robert Langdon zu tun hat. Deshalb habe ich es auch erst jetzt im Wickel gehabt. Naja, und weil das Thema ausserirdisches Leben nicht unbedingt zu meinen liebsten gehören. Aber das nur mal Rande.

Doch dieses Buch hat mich jetzt echt überrascht. Realistische Charaktere, eine spannende Story und eine wenig übertriebener Patriotismus, haben aus dieser Geschichte einen guten Abenteuerroman gemacht, der es wert ist gelesen zu werden. 

Selbst das das Fachchinesisch, das ich bei den Langdon-Roman oft als störend empfunden habe, tritt hier kaum auf. Der Autor hat sich hier mehr auf Verschwörungen und Aktion verlassen und hat uns nicht versucht, ein Grundsemester in was auch immer, aufzulegen. Zwar schafft er auch hier nicht den Spannungsbogen in eins bis zum Ende durchzuziehen, aber ist es zu "Das verlorene Symbol", "Inferno" und "Diabolus" wesentlich besser gelungen. 

Auch die vielen Klischees mit dem er hier arbeitet kann ich verschmerzen, den ich wollte keine detailgetreue Beschreibung, sondern einen aktionreichen Roman mit überraschenden Wendungen und das habe ich hier bekommen. 

Wer einen soliden Abenteuerroman sucht ist hier genau richtig.