Rezension

gute Fortsetzung

Changers, Book Two - T. Cooper

Changers, Book Two
von T. Cooper

Bewertet mit 4 Sternen

Den ersten Band der Changers Reihe konnte ich als Leseexemplar lesen, und der grundsätzliche Plot - während der High School haben Changer vier Jahre lang jährlich eine neue Identität und ein neues Aussehen, selbst der Wechsel des Geschlechts ist nicht ausgeschlossen - war spannend genug, um jetzt zu lesen, wie es weitergeht.

Im ersten Band traf man Ethan, der dann über Nacht zum Mädchen wird (Drew, mit langen blonden Haaren und - mehr oder weniger - everybody's darling. Hier erlebte also ein Junge auf einmal die Welt aus der Welt eines Mädchens.

Doch auch im zweiten Band sit der Wechsel radikal: aus Drew wird Oryon, ein Afro-Amerikaner. Nur innerlich ist Oryon immer noch ein weißer Junge, doch nun gelten für ihn auf einmal ganz andere Regeln. Doch wie auch im ersten Band gewöhnt sich Oryon (unrealistisch?) schnell an seine Rolle.

Der zweite Band endet deutlich düster, da hier die Gegenspieler der Changers, die Abiders, noch einen Auftritt haben, insgesamt erfährt man aber nichts neues über den Hintergrund von Changers und Abiders. Auch spielt der zweite Band deutlich weniger an der Schule, sondern dreht sich vorallem um die Beziehung zu Audrey, die ja mit Drew eng befreunet war und sich auch schnell mit Oryon anfreundet. Doch solche erneuten Freundschaften sind von den Changers eigentlich nicht vorgesehen und erschwerend kommt hinzu, dass Audreys Familie wohl zu den Abiders gehört. Doch Oryon lässt sich gegen allle Vernunft nicht beirren - und durchlebt Freud' und Leid der Teenagerliebe.

Die Geschichte endet mit einem deutlichen Cliffhänger deutlich vor Ende des zweiten Jahres, an Tag 226. Und so habe ich doch gleich den dritten Band gekauft, um zu lesen, wie es weitergeht.

Wer über die Logik-Lücken im Grundplot hinwegsehen kann, dem kann die veränderte Sicht auf den Alltag durch den Protagonisten der Reihe nur empfohlen werden.