Rezension

Und plötzlich lockt das Abenteuer!

Nothing but Spies 1: Nothing but Spies -

Nothing but Spies 1: Nothing but Spies
von Mario Fesler

Bewertet mit 5 Sternen

Celie ist 15 Jahre alt und lebt in Trockenstedt. Leider ist Trockenstedt ein Städtchen in dem rein gar nichts passiert. Celie würde aber für ihr Leben gern etwas erleben anstatt in diesem Städtchen zu versauern. Sie würde gerne nach Brasilien reisen oder wieder zurück nach Berlin ziehen….oder halt irgendetwas anderes erleben, irgendetwas jenseits vom Leben in Trockenstedt und jenseits von langweiligen Sommerferien in Schweden.

 

Aber vielleicht ist ja das Abenteuer näher als gedacht: die neuen Nachbarn scheinen nämlich so einige interessante Eigenschaften zu haben. Zum Einen ist da der Sohn Vincent, den Celie auf eine öde Art hübsch findet, zum Anderen wissen sie anscheinend schon alles über die ‚alten‘ Nachbarn, so dass sie zufällig immer die richtigen Gesprächsthemen finden. Aber auch die Technik im Haus ist faszinierend, oder wer besitzt schon eine Spülmaschine, die mit ultraviolettem Licht Fingerabdrücke sucht und speichert und Krankheitserreger findet?

 

All das verspricht alles andere als eine langweilige Geschichte zu werden. Aber warum kommt eine Agentenfamilie in ein langweiliges Städtchen? Welche Abenteuer warten auf Celie und Vincent und können die beiden sie bestehen?

 

Der schöne Schreibstil, die vielen Agentendetails und die vielen vielen Abenteuer, die die ersten Seiten dieses Buches versprechen haben mir auch im weiteren Verlauf großen Spaß gemacht. Für mich war es ein Buch, dass mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat und das meiner Meinung nach jungen Nachwuchsagenten großen Spaß beim Lesen bringen wird.