Buch

Lohengrins Grabgesang. Der Fall Hildegard von Bingen - Edgar Noske

Lohengrins Grabgesang. Der Fall Hildegard von Bingen

von Edgar Noske

Kleve im Jahr 1350. Auf dem Turnierfeld zu Kleve wird der grausam verstümmelte Leichnam der Wirtstochter Anna Zwerts gefunden. Der Magistrat der Stadt macht aus der Suche nach dem Täter eine wahre Hetzjagd, und Marco di Montemagno, als ehemaliger Liebhaber Annas einer der Hauptverdächtigen, muss auf eigene Faust den wahren Mörder finden. Doch dazu braucht er die Unterstützung von Annas Schwester Elsa und einem geheimnisvollen Ritter...

Nie trug sie ihren Namen, der 'die Kampfkühne' bedeutet, mit größerem Recht als in jenen fürchterlichen Tagen." Wilbert von Gembloux, Hildegard von Bingens letzter Sekretär, benutzte diese Worte in seinem Bericht, den er noch zu Lebzeiten der rheinischen Seherin verfasste: Im Konvent auf dem Rupertsberg sorgt der Fund der Leiche eines jungen Mannes für erhebliche Unruhe. Wilberts Anstrengungen, die Identität des Toten zu klären, führen uns zurück ins Jahr 1147. Hildegard von Bingen wird von Papst Eugen offiziell als Seherin anerkannt, was ihr erlaubt, sich vom Disibodenberg zu lösen, um ein eigenes Kloster auf dem Rupertsberg zu gründen. Eine Abnabelung, die den heftigen Widerstand einflussreicher Vertreter des Klerus provoziert, allen voran Abt Kuno, der selbst vor heimtückischsten Intrigen nicht zurückschreckt. Ihren alten Widersachern gelingt es, Hildegard auch in ihrer neuen Heimstatt zunehmend zu diskreditieren und in die Enge zu treiben. Als bereits alles verloren schein t, setzt Hildegard sich zur Wehr. Entschlossen und mit allen Mitteln.

Weitere Infos

Art:
Taschenbuch
Genre:
Romane und Erzählungen
Umfang:
349 Seiten
ISBN:
9783442133918
Verlag:
Goldmann
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