Rezension

Mai

Mai - Karel Hynek Mácha

Mai
von Karel Hynek Mácha

Ein gutes Buch ohne zu viel Kitsch.

Klappentext:

„Es war spät Abend – erster Mai – abends der Mai – war Liebeszeit." Mit diesen Worten beginnt das Kurzepos über Liebe und Tod des tschechischen Romantikers Karel Hynek Mácha (1810–1836). Ein Räuberhauptmann wird hingerichtet, weil er die Verführung seiner Geliebten gerächt hat. In eindrucksvollen Bildern verabschiedet er sich von der Erde. Das Kurzepos „Mai“ ist nicht nur eines der wichtigsten Werke der Romantik, es diente auch wegen seines avantgardistischen Bilderreichtums den tschechischen Surrealisten als Vorbild und stellt bis heute ein Fundament der tschechischen Dichtung dar.

Die lautmalerische Übersetzung des österreichisch-tschechischen Dichters Ondřej Cikán (*1985) ist die erste, die die formalen Eigenheiten des Originals nachahmt. Da diese zum Teil in einer gewissen rhythmischen Freiheit bestehen, gelingt es Cikán, auch den Inhalt besonders präzise zu übertragen.

Gegenüber der ersten Ausgabe (Labor 2012) hat der Übersetzer einige Ungenauigkeiten korrigiert und das Nachwort erweitert.

 

Cover:

Das Cover ist wirklich sehr einfach gestaltet. Das einzige was zum Inhalt des Buches passt ist die rote Farbe.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar.

 

Altersempfehlung:

Ich würde das Buch ab einem Alter von sechzehn Jahren empfehlen.

 

Fazit:

Das Buch war ganz gut geschrieben. Allerdings sollte man wirklich ein anderes Cover nehmen!