Rezension

Leider nur so lala

Jackaby - Der leichenbleiche Mann - William Ritter

Jackaby - Der leichenbleiche Mann
von William Ritter

Bewertet mit 3 Sternen

Den dritten Band der Jackaby Reihe wollte ich unbedingt haben und lesen, da ich die Charaktere, die William Ritter erschaffen hat, genial finde und dachte, dass der dritte Band der letzte der Reihe sein würde. Mittlerweile ist ein vierter Band für Ende des Jahres angekündigt worden, der sogar 2017 schon in Englisch erschien. Scheinbar ist dieser vollkommen an mir vorbeigegangen.

Auch in diesem Band hatte ich wieder so meine Schwierigkeiten mit dem hineinkommen in die Geschichte. Denn der Autor hatte zwar wieder einen tollen Schreibfluss und tolle Charaktere, besonders R. F. Jackaby mit seinem witzigen Humor, der mich während des ganzen Buchs oft zum Lachen brachte, aber ich habe bestimmt bis zur Hälfte der Geschichte gebraucht um mich wieder in dieser einzufinden und einfach das Lesen zu genießen. So hatte ich das Buch auch sogar mal wochenlang auf die Seite gelegt, da ich einfach damit kämpfte am Ball zu bleiben.

Geschrieben ist auch der dritte Band aus der Sicht der Assistentin von Jackaby, Miss Abigail Rook, die ich mittlerweile richtig lieb gewonnen habe. Auch kamen mir die einzelnen Kapitel sehr lang vor, was mich noch mehr kämpfen ließ. Ich kann auch gar nicht genau sagen, was mich bei diesen Büchern so herausfordert.
In dem dritten Buch und Fall geht es endlich um Jenny Cavanaugh, deren Tod bzw. deren Umstände bisher immer angedeutet wurden, aber nicht genauer und weiter verfolgt. Jenny gehört eigentlich das Haus von Jackaby. Doch ist sie ein Geist und lebt als Geistererscheinung in diesem weiter.

Auch in diesem Band treffen wir wieder auf alte Bekannte. So zum Beispiel auch auf den Junior Detective Charlie Cane, den ich im Laufe der Reihe auch in mein Herz geschlossen habe.

Bezüglich des Falls habe ich zusammen mit Abigail sehr lange im Dunkeln getappt und zum Ende hin wurde es immer spannender. Mit dem Ende bin ich auch sehr zufrieden. Der Autor hat den roten Faden sehr gut gezogen, auch wenn ich ihn nicht immer sah. Dennoch weiß ich noch nicht, ob ich den vierten und (hoffentlich) diesmal letzten Band lesen werde. Er reizt mich gerade noch nicht und ich denke, dass das bis November leider auch nicht geschehen wird. 

Der dritte Band der Jackaby Reihe von William Ritter machte mir schon mehr Probleme, als seine Vorgänger. Zwar war der Fall spannend, aber Stellenweise war es dann doch langweilig und ich musste das Buch auch mal wochenlang auf die Seite legen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich den vierten Band lesen werde. Wahrscheinlich nicht.