Rezension

Potenzial ist vorhanden

Projekt Mimesis - Die Insel der künstlichen Kinder - Simak Büchel

Projekt Mimesis - Die Insel der künstlichen Kinder
von Simak Büchel

Bewertet mit 3 Sternen

Meine Meinung zum Jugendbuch:
Projekt Mimesis
Die Insel der künstlichen Kinder

Inhalt in meinen Worten:
Jorin umgibt ein Geheimnis. Seine Eltern sind beide verstorben und waren Wissenschaftler. Er selbst flieht von seiner Pflegefamilie und wird von Menschen die ihn als Agent anheuern möchten, auf eine besondere Insel gebracht. Dort läuft das Projekt Mimesis. Was es aber damit auf sich hat, und warum die Kinder in großer Gefahr stehen, das erfahrt ihr, wenn ihr einen tieferen Blick in das Buch werft. Aber Achtung, vielleicht könnt ihr nach dem Lesen nicht mehr aufhören darüber nachzudenken wer ihr seid.

Wie ich das Gelesene empfinde:
Als ich das Buch zur Hand nahm und den Titel sah, war klar um was es gehen wird, aber irgendwie war es auch nicht klar. Ich hatte zwar meine Gedanken schon zum Buch gefasst, doch wird mein Urteil allein dem Titel gerecht? Nun das muss ich klar mit Nein beantworten, denn mich erwartete viel mehr und vor allem dann doch die ein oder andere Überraschung. Unter anderem das es zwar ein kleines Agentengeschichtchen ist, aber auch eines das aktueller wie nie ist. Denn künstliche Intelligenz kann mir schon überall begegnen. Doch wofür nutzen wir diese Intelligenz? In dieser Geschichte gibt es Wissenschaftler die es nicht bedingt gut meinen. 
Jorin muss erkennen das sein bester Freund auf der Insel auf der Krankenstation verschwindet und das er auch noch herausfinden muss, dass Bienen nicht gleich Bienen sind und es brenzlig werden kann, läuft er nicht weg, sondern überlegt wie er helfen kann, dabei merkt er, das auch er Grenzen hat. 

Die Geschichte war für mich anfangs nur ein Kennenlernen der Charakter. Was ich etwas schade finde, denn ich hätte hier deutlich mehr Potenzial gesehen und hoffe jetzt das der zweite Teil mehr Geschichte präsentiert, bzw. ich hoffe das es noch einen weiteren Teil geben kann, denn die Geschichte hat wirkliches Potenzial. Denn die Idee geborene und entwickelte Kinder zusammen in ein Abenteuer zu schreiben finde ich klasse. Denn oft genug denkt man nicht darüber nach welche Möglichkeiten Technik bieten kann, und dieses Buch schafft es, das ich darüber mehr nachdenke. 

Charaktere:
Ich empfand Jorin als einen sehr starken Charakter. Der genug Neugier an den Tag legt aber dann auch wieder ganz viel aus sich selbst heraus kommt um anderen zu helfen. Nebenbei weiß er nicht alles und merkt man braucht Hilfe, auch wenn es schwer ist danach zu bitten, dennoch schafft er es. Seine Freunde berührten mich auch sehr. 

Spannung:
Nachdem das Buch anfangs eher ein Kennenlernen der Charakter ist und dann nebenbei eine Geschichte einfließt, empfand ich das Buch nicht als ganz so spannend. Dafür hat das Ende aber sich überschlagen mit der Spannung, und es sind noch viele Fragezeichen vor den Augen und ich hoffe sehr das es noch einen weiteren Teil gibt und dort die Spannung etwas höher ist.

Empfehlung:
Ein cooler Einstieg in eine Kinder und Jugendgeschichte die mit ganz vielen Ideen taktet aber leider erst nur ein Anfang ist, der gerne noch etwas mehr ausgebaut werden darf. Wer auf Agentengeschichten steht wird hier aber fündig und wer Lust hat über künstliche Intelligenz nachzudenken definitiv auch. 

Bewertung:
Ich gebe dem Buch drei Sterne die ganz nah an den vier Sternen liegen. Aber ich hatte einfach die Spannung sowie ein wenig den Handlungsbogen vermisst. Ich hoffe zugleich aber auf Band 2 das er das was Band 1 nicht schaffte heraus kitzeln wird. Denn ich sehe definitiv potenzial in dieser Geschichte.