Rezension

Eher mittelmäßiger Krimi

Sommernachtstod - Anders de la Motte

Sommernachtstod
von Anders de la Motte

Bewertet mit 3 Sternen

Was passierte mit Billy?

Der vierjährige Billy Nilsson verschwand eines Tages beim Spielen im Garten seines Elternhauses spurlos und wurde trotz einer großen Suchaktion nicht gefunden.Billys Familie kann den Verlust nicht verwinden und zerbricht. 
Vera,die ältere Schwester welche ihren Namen inzwischen geändert hat und sich Veronica nennt,arbeitet als Trauertherapeutin.In einerihrer Gruppen taucht eines Tages Isak auf,der viele Einzelheiten aus dem Leben ihres Bruders kennt und sie irgendwie an ihn erinnert. 
Ist er ihr verschwundener Bruder? 
Vera will Licht ins Dunkel bringen und kehrt nach zwanzig Jahren in ihren Heimatort zurück, aber alle Beteiligten von damals schweigen. 

Meine Meinung: 

Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog im Jahre 1983 und wechselt dann ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart.Geschickt werden immer wieder geheimnisvolle Briefe eingefügt,deren Schreiber im Dunklen bleibt. 
Während der Spannungsbogen zu Beginn sehr hoch war, gab es einen mittleren Teil, in welchem die Geschichte so dahinplätscherte,hier hätte dem Buch eine Straffung gutgetan. 
Auch konnte ich keine wirkliche Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. 
Der Schluss war dann wieder sehr spannend ,jedoch wirkte er teilweise etwas konstruiert. 

Fazit: 

Ein eher mittelmäßiger Krimi.