Rezension

ein super Nachschlagewerk für die Arbeit

77 Tools für Design Thinker
von Ingrid Gerstbach

Bewertet mit 5 Sternen

Innovationen kann man sich für gewöhnlich nicht aus der Hand schütteln und viele Firmen haben es schon richtig erkannt: als Team mit Mitgliedern aus verschiedenen Unternehmensbereichen entstehen oft die besten Ideen, doch auch diese kommen nicht auf Knopfdruck.

Im vorliegenden Buch geht die Autorin kurz auf Innovationen und den Design-Thinking-Prozess ein. Dies dient als Einleitung und ist auch für meinen Geschmack ausreichend gewesen, da es sich bei dem Buch vorrangig um verschiedene Techniken drehen soll. Diese Techniken findet man in vier Abschnitten- den vier Phasen des Design Thinking-Prozesses. Entsprechend empfand ich die Navigation im Buch als sehr leicht. Man kann sich schnell die jeweilige Phase suchen und hat dann im Inhaltsverzeichnis auch einen guten Überblick über die Methoden.
Die Methoden sind ausreichend lang erklärt, aber ohne großes Geschwafel. Hier wird der Nachschlagecharakter des Buches wieder deutlich. Übersichtlich und wohl formuliert wird der Leser an die Methode herangeführt. Es gibt zudem eine Auflistung der Vor- und Nachteile und manches Mal auch Beispiele aus der Unternehmenspraxis, die die Methode noch verdeutlichen. So wird die ganze Sache noch griffiger. Außerdem startet jede Methode mit einer symbolischen Übersicht zu beispielsweise Hilfsmitteln, der Dauer, den Beteiligten oder den Zielen.

Bei der Lektüre wurde für mich deutlich, dass ich einige Methoden durchaus schon kenne und angewendet habe. Dennoch habe ich aus diesem Buch einen großen Nutzen gezogen, denn ich habe viele neue Techniken kennengelernt und kann diese so in der Arbeitspraxis immer wieder schnell nachschlagen.

Ich möchte an dieser Stelle noch hervorheben, dass ich die Ausführungen der Autorin sehr gut nachvollziehen kann. Mit einfachen Worten und ohne viele Fachbegriffe kommt sie in ihrem Buch sehr gut aus und macht den Lesern Sinn und Nutzen von Design-Thinking-Methoden sichtbar.