Rezension

Spannung bis zur letzten Seite

Verschwiegen - William Landay

Verschwiegen
von William Landay

Bewertet mit 4 Sternen

Ein toter Junge wird  im Park aufgefunden: Ben Riffkin, dreizehn Jahre alt. Andrew Barber, stellvertretender Bezirksstaatsanwalt, übernimmt den Fall. Anfangs scheint dies ein Fall wie jeder andere zu sein. Andrew verfolgt eine Spur, die zu einem vorbestraften Sexualtäter führt. Doch was Barber nicht ahnen kann, sein eigener Sohn entpuppt sich als der Hauptverdächtigte. Aufgrund von Befangenheit wird Andrew von dem Fall abgezogen und beurlaubt. Doch er kann sich einfach nicht vorstellen, dass sein Sohn etwas mit der Tat zu tun haben soll. Doch einiges scheint darauf hinzuweisen, dass Jacob der Täter ist. Von einem Tag auf den anderen werden die Barber´s behandelt wie Aussätzige. Freundschaften werden beendet und die Andeutungen auf dem gerade entstehenden Portal von Facebook, das damals noch überwiegend von Schülern genutzt wird, erhärten die Vorwürfe. Auch er selbst birgt ein Geheimnis, welches eine Rolle bei Jacobs Gerichtsverhandlung spielen könnte. Sogar seine Frau schließt die Möglichkeit von Jacobs Schuld nicht aus. Doch Andrew ist sich sicher, dass sein Sohn unschuldig ist.
Die Geschichte wird uns aus der Sicht von Andrew Barber geschildert. So wie er das ganze erlebt hat. Immer wieder zeigt uns Landay, welchen Einfluss die Ereignisse auch auf das Leben der Familie Barber hat. So empfinde ich VERSCHWIEGEN als einen guten Mix aus Gerichtsverhandlung und Ermittlung. Ständig stand ich vor der Frage: Ist Jacob schuldig oder doch nur ein Opfer falsch interpretierter Beweise? So blieb die Spannung erhalten bis zur letzten Seite