Buch

Der Geschichtenverkäufer

von Jostein Gaarder

Das Geschäft floriert: Klassenaufsätze gegen Süßigkeiten, später gegen weibliche Zuneigung. Ihm fliegt zu, was vielen Schriftstellern ständig ausgeht: Geschichten. Der Gedanke, selbst Schriftsteller zu werden, erscheint ihm absurd. Es drängt ihn einfach nichts ins Licht der Öffentlichkeit. Und so entscheidet er sich für eine Karriere hinter den Kulissen des Literaturbetriebs. Er wird Geschichtenverkäufer. Die Geschäftsidee ist neu, der Erfolg überwältigend. Seine Kundenkartei reicht vom Gelegenheitsdichter bis zum internationalen Großschriftsteller, doch jeder glaubt, der einzige Kunde des Geschichtenverkäufers zu sein. Eines Tages aber tauchen Gerüchte auf. Von der »Spinne« ist die Rede, einem geheimnisvollen Manipulator ganzer Autorenbiographien. Urplötzlich findet sich der Ideenlieferant in eine Geschichte verstrickt, die von ihm stammen könnte. Doch diesmal ist sie bitterböse Wirklichkeit. Und das Ende liegt keineswegs auf der Hand.

Rezensionen zu diesem Buch

Starker Anfang, schwaches Ende

Wie im Titel bereits angekündigt, beginnt das Buch sehr stark, der Autor nimmt sich viel Zeit, die jungen Jahre und Anfänge der Hauptfigur, die in der Ich-Perspespektive ihre Geschichte erzählt, darzustellen. Leider (zumindest meiner Meinung nach) hält der Autor dieses Tempo bzw. die Erzählweise nur etwa bis zur Hälfte des Buches durch, sodass man von den Zwanzigerjahren des Protagonisten plötzlich in dessen mittlere Jahre springt. Es wird nur kurz angerissen, dass er in der Zwischenzeit...

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Der Geschichtenverkäufer

Der Hauptdarsteller sprudelt über vor guten Ideen für Geschichten, hat aber nie das Interesse diese zu Romanen zu entwickeln. Das geht bereits in seiner Kindheit los, wobei er da schon beginnt alle seine Ideen festzuhalten. Im Erwachsenenalter macht er daraus seinen Beruf und verkauft diese erfolgreich an Romanautoren. Das Buch wurde mir von einer Freundin zum lesen empfohlen, hat auch keineswegs meine Erwartungen enttäuscht. Es ist eine faszinierende Geschichte, die wiederum kleine...

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Von einem der auszog seine Geschichten zu verkaufen

Petter hat etwas, das vielen Menschen fehlt, nämlich Fantasie. Und das uneingeschränkt. Ideen und Geschichten fallen ihm einfach so ein. Bereits als Kind beginnt er seine Geschichten und Einfälle an Gleichaltrige zu verkaufen. Mal für Süßigkeiten, mal für Geld oder auch einfach nur kleine Gefälligkeiten, wie ein Kuss von einem Mädchen. Als er älter wird beginnt Petter seine Ideen zu sammeln. Und entwickelt eine geniale Geschäftsidee. Er verkauft Geschichten. An gescheiterte Autoren, solche...

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Unausgegoren

Als Teenager habe ich mit großer Begeisterung einige von Gaarders Jugendbüchern gelesen. „Der Geschichtenverkäufer“ war nun mein erstes Erwachsenenbuch von ihm und meine Erwartungen waren zugegebenermaßen groß. Leider hat mich das Buch letztendlich aber enttäuscht. Gaarder erzählt die Geschichte von Petter, der schon als Kind eine übersprudelende Phantasie hat. Ihm fliegen Geschichten und Ideen nur so zu. Der Gedanke, diese Geschichten niederzuschreiben und zu veröffentlichen, erscheint ihm...

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Weitere Infos

Art:
Taschenbuch
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
272 Seiten
ISBN:
9783423132503
Erschienen:
2004
Verlag:
DTV Deutscher Taschenbuch
Übersetzer:
Gabriele Haefs
7.73333
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 3.9 (15 Bewertungen)

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