Rezension

Die Täuferin

Die Täuferin - Jeremiah Pearson

Die Täuferin
von Jeremiah Pearson

Bewertet mit 4 Sternen

Böhmen 1517: Die Eltern und die ältere Schwester der inzwischen 17-jährigen Kristina wurden vor Jahren als Ketzer hingerichtet. Sie wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil sie Menschen das Lesen lernen wollten und verbotene Bücher druckten. Kristina setzt nun mit einer Gruppe Gleichgesinnter das Vorhaben ihrer Eltern fort. Von Böhmen aus machen sie sich auf den Weg nach Deutschland, doch schon der Weg dorthin erweist sich als sehr gefährlich und die Gruppe gerät mitten in den Krieg hinein.

Mein Leseeindruck:

Historische Romane gehören zu meinem Lieblingsgenre, und somit war ich auf den Beginn dieser neuen Saga doch sehr gespannt und neugierig. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich eingelesen hatte. Die Handlung war durchaus interessant, aber sie konnte mich lange nicht wirklich packen. Ich hatte keine Schwierigkeiten, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Doch dann ab der Hälfte etwa nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde - für mich - spannender. Nun war ich doch gefesselt von der Story und bin jetzt auch sehr gespannt auf den Folgeband.

Die Figuren sind zum größten Teil recht gut gezeichnet, so dass ich mir ein Bild von ihnen machen konnte. Ein paar Figuren blieben für mich allerdings auch eher blass, aber da sie eigentlich nur Nebencharaktere waren, war das in Ordnung und hat den Lesespaß nicht beeinträchtigt.

Der Schreibstil ist angenehm und für einen Historischen Roman auch "passend". Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen.