Rezension

gute Idee, aber zu viele Längen

Farbenblind
von Colby Marshall

Dr. Jenna Rameys Gehirn besitzt eine seltene Eigenart in der Wahrnehmung, durch die ihre Eindrücke farblich aufblitzen: Rot kann Zorn bedeuten, Liebe oder Kraft. Doch Jenna ist imstande, diese plötzlichen Assoziationen zu nutzen, um aus Personen und Situationen zu lesen wie niemand sonst. Nun hat das FBI den Massenmörder Isaac Keaton festgenommen und die forensische Psychiaterin zu Hilfe gerufen. Im Verhör erfährt sie, dass er es – ob hinter Gittern oder nicht – in der Hand hat, noch mehr Unschuldigen Leid zuzufügen, und besessen davon ist, auch sie unter Kontrolle zu bringen. Jenna allein kann mit ihrem einzigartigen Feingespür verhindern, dass Keatons Drohungen Wirklichkeit werden ...

 

Die interessante und durchaus neue Idee wurde leider nur zu Beginn und am Ende gut umgesetzt. Die Ermittlungsarbeiten dauerten meiner Meinung nach viel zu lange und man hatte einfach nicht das Gefühl, wirklich in der Story weiterzukommen.

Die Geschichte an sich ist gut und flüssig geschrieben, hat allerdings einfach zu viele Längen.

Die Grundidee ist zwar spannend, aber durch eben besagte Längen kommt diese Spannung nicht die ganze Zeit über auf, was ich sehr schade finde.

Das Thema der Synästhesie wird zwar aufgegriffen, hätte mir persönlich aber noch ein wenig mehr sein können.

 

Fazit: Neue, unbekannte und durch aus interessante Idee. Leider aber nur bedingt gut umgesetzt.