Rezension

ganz guter Psychothriller

Die Lektion des Todes - Luca Veste

Die Lektion des Todes
von Luca Veste

In Liverpool wird die Leiche einer  Studentin in einem bekannten Park gefunden. Bei ihr liegt ein Brief, in dem der Mörder Bezug auf Psycho-Experimente mit Drogen nimmt, die früher einmal von der CIA durchgeführt wurden. 

In verschiedenen Erzählsträngen begleiten wir u. a. die Ermittlungen von DI David Murphy und dessen Kollegin DS Laura Rossi, erfahren wie es dem Opfer Jemma Baker geht, die nach einem Abend mit ihren Freundinnen spurlos verschwunden ist und dürfen an den Nachforschungen von Jemmas Freund Rob teilhaben, der alle Hebel in Bewegung setzt, um seine Freundin zu finden. Die Ermittlungen des Teams gestalten sich als sehr schwierig, der obligatorische Vorgesetzte sitzt den beiden im Nacken, es werden weitere Leichen mit Zetteln gefunden und für DI Murphy ist klar, dass der Mörder in Kommunikation zu den Ermittlern drehten will. Im Laufe der Handlung kommt die Universität ins Visier von DI Murphy und DS Rossi.

Von DI David Murphy erfahren wir viel Privates, einige seiner Erlebnisse scheinen auch einen Bezug zu haben zu den aktuellen Fällen.

Ungefähr ab der Hälfte des Buches hat der Autor noch einige überraschende Wendungen parat.

Man merkt diesem Psychothriller an, dass der Autor Psychologie und Kriminologie studiert hat, da wir mit vielen mehr als zweifelhaften Test von CIA und Co. im Laufe der Story konfrontiert werden.