Rezension

ziemlich spannender skandinavischer Krimi

Sommernachtstod - Anders de la Motte

Sommernachtstod
von Anders de la Motte

Kurze Inhaltszusammenfassung:

Der vierjährige Billy verschwindet nahezu spurlos beim Spielen im eigenen Garten. Der Fall kann nicht restlos geklärt werden, wird zu den Akten gelegt und die restliche Familie zerbricht am Unglück. Auch 20 Jahre später sind noch viele Fragen offen. Billys Schwester Veronica, die sich jetzt Vera nennt und als Therapeutin arbeitet und selbst auch einige Probleme mit sich herumschleppt, gerät in eine eigenartige Situation. Ein Mann in ihrer Therapiegruppe beschäftigt sie stark und bringt sie wieder dazu, ihren Bruder erneut zu suchen.

 

Meine Meinung zum Buch:

Mir haben besonders das skandinavische Flair sowie der ziemlich durchgehend konstant aufrechte Spannungsbogen gefallen. Vera hätte ich jetzt aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer Vorgeschichte nicht unbedingt als Therapeutin gesehen, das hat mir an ihrem Charakter nicht so gut gefallen, ansonsten fand ich sie stimmig. Mit dem Auftauchen von Isak ist noch ein weiterer interessanter Charakter ins Spiel gekommen, der die ganze Situation aufgemischt hat. Der Wechsel der zeitlichen Perspektiven hat auch gut gepasst.

 

Mein Fazit:

Ich habe vorher noch keinen Krimi von Anders de la Motte gelesen und wurde durchwegs positiv überrascht.