Rezension

Fantastischer Krimi

Die Ewigkeit in einem Glas - Jess Kidd

Die Ewigkeit in einem Glas
von Jess Kidd

London, 1863.

Als die Tochter des Adligen Sir Edmund entführt wird, beauftragt er die unabhängige Privatdetektivin Bridie Devine damit, sie so schnell wie möglich wiederzufinden. 
Bridie ist eine Frau und Ermittlerin der besonderen Art, denn sie denkt außerhalb der gewohnten Muster, hat eine illustre Kindheit hinter sich und lernt zu Beginn ihrer Ermittlungen den Geist des verstorbenen Boxers Ruby kennen. Ruby begleitet sie fortan und stürzt sich mit den Elan eines gelangweilten Toten auf den Fall.
Dass das entführte Mädchen etwas ganz Besonderes ist und in höchster Gefahr schwebt wird schnell klar und setzt die beiden ungleichen Ermittler extrem unter Druck.

Bridie und Ruby bilden ein absolut umwerfendes Duo und sind für den einen oder anderen Schmunzler gut. Die fantastischen Elemente dieses Krimis setzen aus klassischer Geistergeschichten und Meerjungfrauen-Mythos zusammen, gespickt mit starken Frauenfiguren und schmierigen Bösewichten. 

Eine absolut gelungene Mischung aus historischem Krimi und Fantasygeschichte.