Rezension

2 Fälle für Oberon, der Hund des Eisernen Druiden

Oberons blutige Fälle - Kevin Hearne

Oberons blutige Fälle
von Kevin Hearne

Bewertet mit 5 Sternen

Bei "Oberons Blutige Fälle" von Kevin Hearne handelt es sich um eine Auskoppelung aus "Die Chronik des eisernen Druiden". 

Als Oberon von dem Verschwinden eines preisgekrönten Pudels in Oregon hört, wittert er sofort ein Verbrechen. 
Ein ähnliches Verbrechen fand vor kurzem erst in Washington statt. Die Polizei hat kein rechtes Interesse an den Fällen und Oberon nimmt sich deren an. 
Wenig später fällt ihm ein zweiter Fall vor die Pfoten. Auf einem Bahnsteig wird eine Leiche gefunden, die Atticus zum Verwechseln ähnlich sieht. 

Das Cover ist sehr schön , detailgetreu gestaltet. Der Name des Autors und der Titel sind gut lesbar 

Als Fan der Reihe "Die Chronik des eisernen Druiden" ist dieses Buch ein schöner, lustiger Zusatz und einfach zu verstehen, da man mit den Personen, Hunden und Namen schon vertraut ist. 
Aber auch für die Leser, die nur dieses Buch lesen möchte, ist es zu empfehlen. Man kann der Geschichte sehr gut folgen, ohne Wissen aus der Chronik. 

Sehr gefallen hat mir, dass die Geschichte aus der Sicht von Oberon erzählt wird. Per Telepathie unterhält er sich mit Atticus- wenn man sich dies bildlich vorstellt- bekommt man ein lächeln in´s Gesicht. 
Nicht zu vergessen, es handelt sich hierbei um eine Fantasygeschichte. Man sollte nicht alles so ernst nehmen und der Geschichte ihren Lauf lassen. 

Die Fälle sind spannend, mit Wendungen und plausibel. Die Ermittlungsschritte von Oberon und Atticus sind wunderbar. Ähnlich wie die von Sherlock Holmes. 

Die humorvollen Szenen kommen nicht zu kurz und ich hatte richtig Spass beim Lesen. 

Das Buch lässt sich flüssig lesen und ich konnte es kaum aus der Hand legen.